Das Märchen vom Welpenschutz bei Hunden

„Mein Hund hat doch noch Welpenschutz“, meinen viele Welpenbesitzer und wundern sich, dass ihr Welpe dennoch von anderen Hunden zurecht gewiesen wird.

Der Welpenschutz-Irrtum

Die Wahrheit ist: Es gibt keinen Welpenschutz.

Es ist aber so, dass ausgewachsene Hunde kleinen Welpen gegenüber meist etwas toleranter sind. Sie sind zum einen noch nicht geschlechtsreif und stellen somit keine Konkurrenz dar. Zum anderen provozieren junge Hunde noch keine ernsthaften Auseinandersetzungen. Im Gegenteil: Welpen reagieren schnell mit unterwürfigem Verhalten, welches beschwichtigend auf andere Hunde wirkt.

Das setzt aber ein normales Sozialverhalten bei den Hunden voraus. Bei Spaziergängen sollte ein Welpenbesitzer deshalb vor dem Zusammentreffen fremder Hunde klären, ob der andere Hund sozialverträglich ist. Gerade in der Welpen- und Junghundezeit sollten nämlich schlechte Erfahrungen mit Artgenossen vermieden werden, damit der junge Hund ebenfalls ein intaktes Sozialverhalten entwickeln kann.

Wenn Welpen aber respektloses Verhalten zeigen, z.B. andere Hunde anspringen, ist es völlig normal, dass sie auch angeknurrt, weggestoßen oder auch nach ihnen geschnappt wird. Dabei wird ein Welpe aber niemals verletzt.

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Der Umgang mit Welpen innerhalb einer Hundegruppe

Leben Hunde in einem Familienverband – in einem Rudel oder einer festen Gruppe – zusammen, ist eine weitere Besonderheit zu beobachten. Die Althunde „erziehen“ die Welpen. Dieses Verhalten ist vor allem für die Mutter typisch, wird aber auch von anderen Gruppenmitgliedern gezeigt. Ein Hund nimmt etwas ins Maul z.B. einen Knochen oder ein begehrtes Spielzeug, legt sich hin und wartet ab. Es dauert meist nicht lange bis der Welpe es entdeckt und sich interessiert nähert.

Was dann folgt, läuft immer nahezu gleich ab. Der Welpe wird in mehreren Stufen gewarnt:

Zunächst wird der Körper des Althundes starr und es zucken nur die Lefzen. Zeigt sich der Welpe unbeeindruckt, werden deutlich die Zähne gezeigt. Zieht der Welpe sich noch immer nicht zurück, wird geknurrt. Nähert er sich weiter, schnappt der erwachsene Hund ab.
Abschnappen ist kein Beißen, sondern eher ein „in die Luft schnappen“ oder auch Wegstoßen des Welpen. Er wird dabei nicht verletzt, erschrickt sich aber sehr und lernt so die Warnäußerungen anderer Hunde zu beachten.

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