Dobermann

Dobermann – Wissenswertes

Die Kinderstube des Dobermanns war nicht die beste. Den Grundstein für die Zucht legte Louis Dobermann, ein in Apolda geborener Steuereintreiber und Nachtpolizist, der sich außerdem auch als Abdecker und Hundefänger betätigte.

Er züchtete aus bisher nicht bekannten Rassen mann- und raubwildscharfe Hunde, die sich weder bestechen, noch von Schlägen und Schüssen beeindrucken ließen. Es entstand ein mutiger und temperamentvoller Schutzhund, der Dobermann.

Heute ist er etwas in den Verruf geraten, weil es Menschen gab und gibt, die seine Schutzeigenschaft förderten und zu ihrem Vorteil nutzten. Dennoch ist er ein anerkannter Diensthund.

Aussehen des Dobermanns

Ein eleganter Körperbau, eine Schulterhöhe von bis zu 72 cm und ein Gewicht von bis zu 45 kg bringt dieser Hund mit. Rüden sind größer und schwerer als Hündinnen.

Das Fell ist kurz in Schwarz mit Abzeichen, Braun oder Blau, wobei die Zucht von blauen Dobermännern verboten ist (Blue Dobermann Syndrom).

Charakter und Verhalten der Dobermänner

Der Dobermann ist sehr temperamentvoll und braucht viel Bewegung. Sein Territorium ist ihm sehr wichtig, einige neigen dazu, dieses vor Fremden zu verteidigen. Wachsam nimmt er jedes Geräusch wahr und meldet Besucher. Damit es nicht zum Dauerbellen wird, muss hier rechtzeitig eingegriffen werden. Lässt man sie, so wildern Dobermänner auch.

Eine konsequente Erziehung ist wichtig. Dabei schließt sich der Dobermann seiner Bezugsperson eng an, weshalb er auch als Einmannhund bezeichnet wird. Das schließt aber ein Leben in einer Familie nicht aus. Zur Eifersucht neigt er nicht.

Ein Augenmerk muss auf der Sozialisierung liegen. Andere Hunde, Katzen, Kleintiere, fremde Menschen – wenn ein Dobermann im Welpen- und Junghundealter davon genug kennenlernen durfte, gibt es auch später selten Probleme. Doch gerade die selbstbewussteren Vertreter, vor allem die Rüden, dieser Rasse bekommen im Erwachsenenalter immer mehr Probleme mit Artgenossen, die ihnen zunehmend unsympathisch erscheinen können.

Anständig erzogen ist der Dobermann ein freundlicher und umgänglicher Hund. Er lässt sich für vieles begeistern, ob es Turnierhundesport, Tricktraining oder Rettungsarbeit ist. Voraussetzung ist, dass die Bewegung stimmt. Diese Hunde sind nichts für Stubenhocker, sondern brauchen sportliche Menschen, die viel mit ihnen unterwegs sind.

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Dobermann – Pflege und Krankheiten

Nicht selten kommt bei Dobermännern die Dobermann Kardiomyopathie vor. Bei der Kardiomyopathie kommt es zu einer Erweiterung des Herzens und zu einem schwächeren Herzschlag. Die Besonderheit der Dobermann Kardiomyopathie ist eine Phase bei Beginn der Krankheit, die sich in Herzrhythmusstörungen äußert und in der bereits 1/3 der Hunde sterben.

Außerdem kommen HD, Narkolepsie, das Wobbler-Syndrom, eine Augenerkrankung mit dem Namen Persistierendes Hyperplastisches Primäres Vitreum und das van Willebrand Syndrom, eine Blutgerinnungsstörung, gehäuft beim Dobermann vor.

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