Kornnatter

Die Kornnatter gehört zu den beliebtesten Schlangenarten in der Reptilienhaltung. Die vergleichsweise geringe Körpergröße und die vielen Farbzeichnungen haben ihnen viele Fans beschert.

Wissenswertes zur Kornnatter

Die Kornnatter ist eine Schlangenart, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Sie ist ungiftig und zeigt in ihrer Ursprungsfarbe, in der sogenannten Nominatsform viele hübsche Zeichnungen. Durch die gezielte Züchtung kamen weitere, sehr auffällige Farbvarianten hinzu.

Kornnattern werden selten länger als 130 cm. Längen von 150 oder gar 180 cm sind selten. In ihrem Temperament sind die Kornnattern eher ruhig, was das Handling mit ihnen vereinfacht und sie bei Schlangenanfängern sehr beliebt macht.

Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv und beginnen bei Einbruch der Dunkelheit mit der Nahrungssuche. Zur Paarungszeit im Frühjahr, manchmal auch im Sommer, sind die Schlangen auch am Tag unterwegs.

Kornnattern sind Lauerjäger, die sich von kleinen Säugetieren, Reptilien und gelegentlich sogar von Vögeln ernähren.

Bei guter Haltung können Kornnattern bis zu 15 Jahre, in seltenen Fällen noch weitaus älter werden.

Kornnatter als Haustier artgerecht halten

Kornnattern gelten als unkompliziert und leicht zu halten. Sie werden deshalb gern auch Anfängern in der Terraristik empfohlen. Dennoch hat diese Schlangenart ihre Bedürfnisse, die erfüllt werden sollten, um lange Freude an den Tieren zu haben.

Unterbringung

Die Unterbringung dieser Schlangen erfolgt in einem Terrarium. Für eine 1m lange Schlange wird eine Größe von 1m x 0,5m x 1m empfohlen. Dies stellt jedoch ein Mindestmaß dar, welches im besten Fall deutlich überschritten wird. Die meisten Kornnattern klettern gern, was die Höhe von 1m des Terrarium rechtfertigt.

Als Bodensubstrat eignet sich Terrariengrund auf Kokosbasis, aber auch Rindenmulch und Ähnliches, welches etwa 5 cm aufgeschüttet wird. Gut befestigte Äste dienen zum Klettern und „Rumhängen“, eine flache Wasserschale zum Trinken und Baden.

Die Temperatur im Terrarium sollte 24-28°C betragen, wobei mit Hilfe eines Spots einen Wärmeplatz von 30-32°C entstehen sollte. Nachts dürfen die Temperaturen auf 20-22°C sinken. Spezielle UV-Beleuchtung brauchen Schlangen nicht. Das liegt nicht nur daran, dass sie dämmerungs- und nachtaktiv sind, sondern auch daran, dass Schlangen Vitamin D3 selbst bilden können.

Im Winter halten Kornnattern eine Winterruhe, auf die sie entsprechend vorbereitet werden müssen. Dabei dürfen Temperaturen von 14-16°C nicht überschritten werden.

Fütterung

Die Aufzucht junger Schlangen erfordert etwas Erfahrung. Wer schlangenunerfahren ist, sollte sich am besten für eine „futterfeste“ Kornnatter entscheiden, die bereits einige Monate alt ist.

Je kleiner die Schlange, umso kleiner sollten die Beutetiere sein, beginnend mit Mäusebabys bis hin zu Ratten. Diese werden in der Regel tot angeboten. Man bekommt sie als Frostfutter im Zoofachhandel. Vor der Fütterung wird das Beutetier erwärmt, sodass es etwa körperwarm ist.

Die Fütterung von lebenden Tieren sollte immer beaufsichtigt werden, weil es vorkommt, dass Kornnattern von ihren Beutetieren gebissen werden.

Nach dem Fressen ziehen sich Kornnattern zur Verdauung zurück. Dies kann einige Tage dauern. Sie kommen wieder hervor, wenn sie Hunger haben.

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