Pferdesteuer in Deutschland

Hundehalter müssen längst Steuern zahlen. Die Pferdesteuer in Deutschland wird diskutiert und hat viele Gegner.

Pferdesteuer in Deutschland – es gibt sie bereits

Die Erhebung der Pferdesteuer ist in Deutschland bislang den Kommunen überlassen. Das heißt, alle Gemeinden dürfen selbst entscheiden, ob Pferdehalter in ihrem Einzugsbereich Steuern für ihre Pferde zahlen müssen oder nicht.

Über 300 Kommunen waren bereits kurz davor, eine Pferdesteuer einzuführen. Lediglich drei haben ihr Ziel durchgesetzt. In Kirchheim, Schlangenbad und Bad Sooden-Allendorf (alle drei hessische Gemeinden) werden Pferde bereits seit einigen Jahren versteuert. Weißenborn in Hessen hat die Steuerpflicht für Pferdehalter wieder abgeschafft, weil sich diese als unrentabel heraus gestellt hat.

Seit dem 1. Juli 2017 zahlen nun auch Pferdehalter im schleswig-holsteinischen Tangstedt Steuer für ihre Pferde – 150 Euro im Jahr. Die Proteste sind groß. Die schleswig-holsteinischen Pferdefreunde sehen in der Besteuerung ein Verstoß gegen das Sportfördergebot des Landes Schleswig-Holstein. Die Steuereinführung hat die Gemeinde gespalten und sorgt dort für sehr viel Unruhe.

Kampf gegen die Pferdesteuer

Seit sechs Jahren etwa steht die Pferdesteuer in Deutschland zur Diskussion. Verschiedene Institutionen haben sich mit der FN, der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, zu einem Bündnis zusammengeschlossen und kämpfen gemeinsam gegen die Pferdeversteuerung.

Das Bündnis Pro Pferd kämpft mit mehreren Tausend Aktiven gegen die Pferdesteuer in Deutschland, machen Aufklärungsarbeit, engagieren sich auf politischer Ebene, in kommunalen Gremien und machen Vor-Ort-Aktionen.

Man ist zuversichtlich, dass es keine bundesweite Einführung der Pferdesteuer geben wird. Erwartet wird sogar, dass die Landesregierung beschließen wird, dass der Reitsport nicht besteuert werden darf.

Hundesteuer ja – Pferdesteuer nein?

Ist das nicht unfair? Die Pferdelobby sagt Nein. Die Hundesteuer ist eine „Lenkungssteuer“. Sie hat das Ziel, die Hundehaltung einzudämmen. Bei Pferdehaltung wäre dies nicht der Fall. Die Besteuerung soll lediglich die Haushaltskassen der Kommunen auffüllen.

Überhaupt wird die Steuereinführung für Tiere kritisch gesehen. Haben sie doch viele positive Eigenschaften auf die Menschen, sodass ihre Haltung eher gefördert werden sollte.

Seit April 2008 ist das Reiten außerdem als Gesundheitssportart anerkannt. Das Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT wird vom Deutschen Olympischen Sportbund verliehen. Diese Zertifizierung setzt hohe Auflagen voraus und die Pferdesteuer würde der Gesundheitsförderung widersprechen.

 

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