Taurin für Katzen – Fakten

Über Taurin und seine Bedeutung für Katzen sind viele wissenschaftliche Berichte im Internet zu finden. Doch was ist Taurin überhaupt? Wozu ist es gut? Was passiert bei einem Taurinmangel? Und muss man Taurin zufüttern?

Taurin fuer Katzen

Taurin ist eine Aminosäure, die vor allem in tierischem Gewebe vorkommt und bei vielen verschiedenen Körpervorgängen beteiligt ist. Vor allem in Herz, Gehirn, Muskel und Blut sind größere Mengen Taurin enthalten.

Katzen können Taurin nur in sehr geringer Menge selbst produzieren und sind deshalb darauf angewiesen, dieses über die Nahrung aufzunehmen. Mäuse und Ratten sind besonders taurinhaltig. Fertigfutter und selbstzubereitetes Katzenfutter muss zusätzlich mit dieser Aminosäure angereichert werden.

In Katzenfutter, welches sich als Alleinfutter eignet, sollten 1000-1500mg/kg Taurin als Zusatzstoff enthalten sein. Dies ist unter „Zusammenfassung“ auf der Rückseite der Katzenfutterdose oder des -futterbeutels nachzulesen. Katzenhalter, die Mahlzeiten für ihre Katzen selbst zubereiten – egal ob gekocht oder roh – sollten Taurin als Nahrungsergänzungsmittel verwenden.

Ein Taurinmangel äußert sich erst nach Monaten der Fehlernährung und das auch nur bei knapp der Hälfte aller betroffenen Katzen. Typische Symptome sind eine Degeneration der Netzhaut des Katzenauges (bleibende Sehbehinderung) und eine Dilatative Kardiomyopathie (Erkrankung des Herzens). Auch eine Immunschwäche, Fehlgeburten oder schwächelnde und fehlentwickelte Welpen, Schwerhörigkeit und eine Verklumpung der Blutplättchen können auf einen Taurinmangel hindeuten.

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Bei einem Verdacht auf Taurinmangel kann das Blut der Katze (Vollblut und Plasma) auf seinen Tauringehalt getestet werden. Bestätigt sich der Verdacht, müssen bestehende Erkrankungen behandelt werden und der Taurinhaushalt der Katze aufgefüllt werden. Hierfür wird meist über drei bis vier Monate hochdosiert Taurin zugeführt und die Katze anschließend noch einmal untersucht. Haben die Symptome nachgelasen und ist der Tauringehalt im Blut innerhalb des normalen Bereichs, wird die Gabe etwas reduziert. Langfristig wird aber immer Taurin gegeben werden müssen, damit ein Mangel zukünftig verhindert wird.

Hunde können Taurin selbst bilden. Dennoch haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es auch bei Hunden einen Zusammenhang zwischen Herzerkrankungen und Taurinmangel gibt.

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