Silberreiher

Der Silberreiher ist ähnlich groß wie sein grauer Verwandter, in Mitteleuropa aber nur noch selten zu beobachten.

Silberreiher

Sein strahlend weißes Gefieder ist das Erkennungszeichen des Silberreihers. Der gelbe Schnabel nimmt während der Brutzeit zum Teil eine schwarze Farbe an. Auch die Iris ist gelb, um die Augen herum ist die Haut gelb-grünlich. Ihre Beine sind schwarz , die Füße schimmern leicht grünlich.

Die seltenen Silberreiher Mittel- und Osteuropas sind sehr scheu. Das mag vielleicht daran liegen, dass sie früher aufgrund ihrer beliebten Federn bejagt wurden und sich diese Furcht genetisch verfestigt hat. In Afrika scheinen die Silberreiher viel weniger scheu zu sein. Außerdem gibt es sie in den amerikanischen Tropen und Subtropen sowie in Asien.

Ihr Lebensraum sind stille Gewässer mit großzügigem Schilfstreifen, manchmal auch leicht fließende mit flachem Ufer. Sie brüten in kleinen Kolonien unter Silberreihern, gelegentlich sogar mit anderen Reiherarten zusammen. Die Brutgebiete liegen ungestört inmitten sumpfiger und unzugänglicher Schilfstreifen.

Silberreiher sind ruhige Vögel, die nicht einmal bei der Balz laute Geräusche machen. Lediglich die hungrigen Jungen machen Bettelgeräusche.

Das Nest ist ein Trichter aus Schilfhalmen, der mittig mit polsterndem Pfanzenmaterial gefüllt wird. Die drei bis vier Eier werden drei bis vier Wochen lang gebrütet. Etwa sechs Wochen dauert es bis die jungen Silberreiher fliegen können.

Silberreiher sind Zugvögel, die im Herbst, nachdem Brut und Mauser abgeschlossen sind, südwärts ziehen. Sie können dann in größerer Zahl in Lagunen des Mittelmeerraums beobachtet werden.

Silberreiher ernähren sich von tierischer Kost. Sie jagen vor allem in Flachwassern, in Feuchtwiesen und in Asien viel in überschwemmten Reisfeldern. Fische, Insekten, kleine Säugetiere soie junge Vögel sind die Hauptnahrung.

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