Was sind Schmerlen?

Schmerlen (Cobitoidea) sind Süßwasserfische, von denen es über 1000 Arten gibt. Sie bewohnen vor allem Fließgewässer und halten sich gern in Bodennähe auf.

Schmerlen

Was sind Schmerlen? Wissenswertes über Cobitoidea

Zu den Schmerlen gehören um die 1200 Fischarten, die im Süßwasser leben. Ihre Heimat ist Europa und Asien. Schmerlen gehören zu den Aufwuchsfressern und ernähren sich ähnlich wie Schnecken von Algen u.ä.

Viele Schmerlen haben sich dem Leben in kleinen, fließenden Gewässern angepasst. Sie kommen sogar in reißenden Flüßssen und Bächen zurecht. Mit ihren Flossen saugen sie sich an Steinen und Ähnlichem fest und bewegen sich teils schwimmend, teils rutschend voran.

Die Besonderheit der Schmerlen sind ihre Bartelpaare. Das sind Bartfäden am Maul. Typisch sind für die meisten drei Bartelpare. Einige Arten haben auch mehr. Einige dieser Fische besitzen außerdem einen Unteraugendorn, den sie bei Gefahr ausklappen können.Viele von ihnen sind Kiemenatmer, einige aber auch Darmatmer.

Beliebte Arten der Schmerlen

Nur wenige (etwa 50) der vielen Schmerlenarten werden in Aquarien gehalten.

Bachschmerle (Bartgrundel)

Bartgrundeln sind in Japan, Korea und zum Teil auch Europa beheimatet. Sie halten sich auf dem Boden auf und durchwühlen ihn samt Pflanzenwuchs. Dieser Kaltwasserfisch braucht Temperaturen zwischen 12° und 20°.

Clownprachtschmerle

Die Färbung der Clownprachtschmerle ähnelt dem Clownfisch (bekannt aus Findet Nemo). Die Schmerlen können eine Länge von bis zu 25 cm erreichen. Sie benötigen viel Platz und vor allem Gesellschaft gleicher Art. Diese Schmerlen fressen Schnecken.

Zebraprachtschmerle

Die schöne Zebraprachtschmerle, auch Streifenprachtschmerle genannt, gehört mit ihren 10 cm in der Länge zu den kleineren Schmerlenarten. Ihre ursprüngliche Heimat ist Indien. Sie besitzt einen Unteraugendorn und ist in der Lage, Schnecken aus ihren Häschen zu ziehen. Diese Schmerlen gelten als besonders friedlich und gesellschaftsfähig. Sie wühlen allerdings ebenfalls im Bodengrund herum.

Rüsselschmerle

Die Rüsselschmerle ist dämmerungsaktiv. Der scheue Fisch gräbt sich bei Gefahr ein. Nur die Augen sind dann noch zu sehen. Ihr Bodengrund sollte deshalb fein und keinesfalls scharfkantig sein. Ein starker Bewuchs mit Wasserpflanzen ist genauso wichtig, denn die Rüsselschmerlen mögen das grelle Aquarienlicht überhaupt nicht. Sie sind Einzelgänger, lassen sich in ausreichend großen Aquarien aber gut mit anderen Fischen vergesellschaften.

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