Dogdancing – Sport und Spaß für unsere Hunde

Kreative Tanzschritte in Kombination mit Tricks und musikalischer Begleitung – dies ist Dogdancing, das „Tanzen mit dem Hund“.
Das ist eher kein Dogdancing. Foto julieanneimages via Twenty20

Kreative Tanzschritte in Kombination mit vereinzelten Tricks und musikalischer Begleitung – eine Umschreibung, die auf das Dogdancing, das „Tanzen mit dem Hund“ zutrifft.

Diese Sportart wurde in den 1990er Jahren in Großbritannien entwickelt und ist heute eine weltweit anerkannte Hundesportart, die in Form von Turnieren und unterschiedlichsten Veranstaltungen ausgetragen wird. Dieser Hundesport ist nicht nur etwas für die großen Vierbeiner, sondern auch für die kleinen unter ihnen.

Von einem Chihuahua bis hin zum Riesenschnauzer kann jeder Hund Freude am Dogdancing finden. Doch diese Sportart macht nicht nur Spaß, sondern fordert den Vierbeiner und bietet ihm eine zusätzliche Beschäftigung im Alltag.

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Beim Dogdancing gibt es zwei verschiedene Arten. Zum einen die Fußarbeit in Begleitung mit Musik, auch Heelwork to Music genannt, und zum anderen die kreativen Tricks und Tanzschritte, die unter die Kategorie Freestyle-Dogdance fallen. In dieser Kategorie erinnern viele Tricks an die Hundesportart Obedience, die als Grundgehorsamstraining bekannt ist. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass die Tricks und Schritte von Mensch und Hund vorgetragen werden.

Insgesamt gibt es 18 verschiedene Positionen, die mit musikalischer Begleitung vorgeführt werden können. Sprünge, Rollen und Drehungen gehören ebenfalls dazu. Mittlerweile wird Dogdancing in vielen Hundeschulen und Hundesportschulen angeboten. Turniere finden in allen Rassen und Altersklassen der Hunde statt. Zum Dogdancing gehören die gegenseitige Beachtung zwischen Hund und Mensch sowie Teamwork und viel Disziplin.

Welche Voraussetzungen braucht der Hund für das Dogdancing?

Bevor der Vierbeiner mit dem Dogdancing beginnt, muss er sein Grundgehorsamstraining absolviert haben. Das bedeutet, dass der Hund die Grundkommandos wie Sitz, Platz und Bleib beherrschen muss. Hinzu kommt das Kommando Fuß, welches für die musikalisch untermalte Fußarbeit wichtig ist. Neben den Grundkommandos ist es wichtig, dass der Hund ein gutes Sozialverhalten mitbringt. Nicht nur gegenüber seinen Artgenossen, sondern auch gegenüber den Menschen.

Natürlich sollte der Hund neugierig und mit Freude an die Hundesportart herangehen. Durch die Tanzschritte und Tricks wird der Hund mental gefordert. Seine körperlichen Koordinationsfähigkeiten werden ebenfalls gestärkt. Durch die gute Mensch-Hund-Beziehung wird sogar das Selbstbewusstsein von eher schwachen Hunden gesteigert.

Selbst Hundesenioren oder Vierbeiner mit Handicap können dieser Sportart nachgehen. Wichtig ist nur, dass sich die Hunde gerne bewegen und Spaß daran haben, bei den Übungen mitzudenken. Bringt der Hund alle Grundvoraussetzungen mit kann er mit seinem Dogdancing-Training beginnen.

Was wird für das Dogdancing alles benötigt?

Neben den bereits genannten Grundvoraussetzungen ist es wichtig Zeit, Geduld und Konsequenz mitzubringen. Wie beim Erlernen von Grundkommandos oder anderen Hundesportarten wird es einige Zeit dauern, bis der Hund die Tricks und Tanzschritte gelernt hat.

Zusätzlich sind beim Dogdancing Hilfsmittel wie ein Clicker erlaubt. Das Clicker-Training hat sich schon in vielen Hundesportarten bewährt und darf auch beim Dogdancing eingesetzt werden. Wichtig ist, dass der Hund auch darauf trainiert wird.

Mit Geduld und Ruhe ins Training

Dogdancing gehört zu den Sportarten, die anspruchsvoller sind und die volle Konzentration von Hund und Halter fordert. Es ist dabei sehr wichtig, mit Ruhe und Geduld vorzugehen und den Vierbeiner nicht zu überfordern – egal wie viel Erfahrung er in dieser Sportart hat.

Wie bei anderen Trainingseinheiten und Hundesportarten auch sollte der Hund nicht länger als zehn Minuten am Stück trainieren. Nach diesen zehn Minuten sollte ihm eine Erholungspause geboten werden. Ist das Training für den Hund zu lang, kann es passieren, dass er unkonzentriert ist oder keinen Spaß mehr an den Übungen hat.

Die Aufgabe des Hundehalters ist es, mit viel Ruhe und Geduld vorzugehen und Schritt für Schritt die Übungen zu lehren. Kein Hund schafft auf Anhieb jeden Trick oder jeden Tanzschritt. Die einen lernen schneller, die anderen langsamer. Am besten funktioniert das Training mit positiver Bestärkung in Form von Leckerchen, Lob und Streicheleinheiten.

Foto: julieanneimages via Twenty20

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