Kanadagans

Kanadagänse

Weit verbreitet hat sich die Kanadagans bei uns, obwohl ihre ursprüngliche Heimat ein ganz anderer Kontinent war.

Kanadagans Verbreitung und Geschichte

Ursprünglich stammen Kanadagänse aus Nordamerika. Dort haben sich zahlreiche Unterarten gebildet, von Enten- bis Schwanengröße. Zum Überwintern ziehen sie etwas Richtung Süden. Sowohl auf ihrem Zugweg als auch an ihren Überwinterungsplätzen werden sie im großen Stil bejagt.

Im Jahr 1678 setzte man einige Kanadagänse in einem englischen Park aus. Von dort aus breiteten sie sich immer weiter aus. Dazu kamen Zoo- und Parkvögel, die verwilderten. Inzwischen gibt es überall Kanadagänse. Einige ziehen zum Überwintern noch Richtung Süden, andere bleiben auch im Winter in ihrer Heimat. Auch bei uns in Deutschland fallen Kanadagänse unter das Jagdgesetz und dürfen im Winter gejagd werden.

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Die Kanadagans ist somit ein Neozoen, eine Tierart, die hier eigentlich nicht heimisch war, sich nun aber heimisch fühlt. Hier unterscheidet das Bundesamt für Naturschutz zwischen invasiven und nicht-invasiven Neozoen. Invasive Tierarten sind mehr oder weniger unerwünscht, weil sie eine Gefahr für andere heimische Tier- oder Pflanzenarten sein könnten. Die Kanadagans stellt nach intensiven Beobachtungen keine Gefahr dar und gilt sowohl in Deutschland als auch im übrigen Europa als nicht-invasiv.

Kanadagans Nahrung

Kanadagänse fressen überwiegend Ufer- und Wasserpflanzen. Ähnlich wie Stockenten sind sie aber nicht wählerisch und verschmähen tierische Kost nicht.

Kanadagans Brut

Kanadagänse brüten erstmals in ihrem 3. Lebenjahr, sofern sie einen Partner gefunden haben. Die Brutpaare bleiben über viele Jahre zusammen und verändern sich eigentlich nur, wenn ein Partner stirbt. Als Bodenbrüter in Wassernähe ist es für sie nicht einfach, in der Natur erfolgreich Junge aufzuziehen. Doch Kanadagänse entwickeln ihre Überlebensstrategien, brüten gern in Parks unter Beobachtung von Tierfreunden, an eingezäunten Regenauffangbecken sowie in Gehegen von Wildparks. Dort sind sie sicherer und ihr Bruterfolg größer.

Während des Nestabaus steht eine Gans mit dem Rücken zum Nest, reckt ihren langen Hals nach hinten und legt so das Nistmaterial auf das später recht groß werdende Gänsenest. Vier Wochen lang werden die vier bis sechs Eier gebrütet. Danach ist die ganze Familie zusammen unterwegs.

Letzte Aktualisierung am 28.11.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API Der Preis ist möglicherweise inzwischen geändert worden und auf dieser Seite nicht mehr aktuell

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