Wie leben Hamster?

Der Hamsterbau

Der Eingang in den Hamsterbau wird Fallröhre genannt. Dabei handelt es sich um Gänge, die sehr steil in den Bau hineinführen. Außerdem gibt es flachere Schlupfröhren, diese werden auch als Ausgang verwendet. Im Bau selbst gibt es drei wichtige getrennte Bereiche: Die Kotkammer, die Wohn- oder Nestkammer und die Vorratskammer zur Futterlagerung. Jeder Hamster hat seinen eigenen Bau, da sie Einzelgänger sind. Nach der Paarung im Bau des Weibchens vertreibt dieses das Männchen sofort wieder aus dem Bau.

Das Verhalten von Hamstern

Hamster sind Einzelgänger und sollten nicht zusammen mit weiteren Artgenossen gehalten werden. Das ist Tierquälerei und endet häufig in ständigen Kämpfen, häufig mit tödlichem Ausgang. Das Weibchen duldet das Männchen nur kurz zur Paarung, die Kinder werden alleine großgezogen, und nach ca. einem Monat trennt es sich auch von diesen wieder. Mittlerweile gibt es aber einige Züchtungen, bei denen auch ein paarweißes Zusammenleben möglich ist.

Die meisten Rassen vertragen jedoch keine Gefährten. Und da im Käfig keine Fluchtmöglichkeit besteht, um einer Auseinandersetzung zu entgehen, sollte man sie getrennt halten.

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Das „Hamstern“

Wenn Hamster fressen, verstecken sie eine große Menge des Futters in ihren Backentaschen und bringen es an einen sicheren Ort, meist in ihr Nest. Deshalb sollte man dort auch regelmäßig nach verdorbenem Futter schauen. Der Grund für dieses Verhalten ist wohl, dass Hamster kleine Tiere sind, die sich in freier Wildbahn so gut wie nicht gegen Feinde verteidigen können. Deshalb versuchen sie instinktiv – also auch im geschützten Käfig – ihr Futter an einen sicheren Ort zu schaffen, wo sie keinen Gefahren mehr ausgesetzt sind.

Dies ist aber nicht der einzige Grund für das Hamstern. Ein weiterer Grund, aus dem Hamster Vorräte sammeln, ist die Nahrungsbeschaffung für den Winter. Deshalb sammeln sie besonders im Herbst viel Futter und verstecken es in ihrem Nest.

Hamster schlafen nicht den ganzen Winter durch, sondern wachen zwischendurch öfters auf, dann fressen sie das gesammelte Futter. Damit das Futter nicht verschimmelt ist, wenn sie aufwachen, achten sie beim Sammeln im Herbst stark auf die Qualität des herangeschafften Futters. Alles was leicht verdirbt, sortieren sie aus.

Körperpflege

Hamster sind sehr reinliche Tiere. Nach dem Aufwachen putzen sie sich erst mal sehr gründlich am ganzen Körper. Das machen sie, um ihr Fell glatt zu streichen und um es zu ordnen, denn dann wärmt es sie besser. Um sich zu putzen, zeigen sie ganzen Körpereinsatz. Sie benutzen fast alle Gliedmaßen um auch alle Stellen zu erreichen, was oftmals ein lustiges Bild ergibt.

Foto: ©raquelvizcaino / stock adobe

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