Australian Shepherd: Haltung und Pflege

Der Australian Shepherd gehört zu den Hütehunderassen und kommt ursprünglich aus den USA. Aufgrund seiner hohen Intelligenz und seiner ausgesprochen guten Merkfähigkeit gehört er mit zu den beliebten Hunderassen. Aussies, wie sie gerne genannt werden, eignen sich ideal für den Hundesport, wie etwa für das Agility-Training. Sie haben einen hohen Bewegungsdrang und werden gerne auch für anspruchsvolle Aufgaben und Ausbildungen eingesetzt. Auch wenn der Australian Shepherd hervorragende Rasseigenschaften mitbringt, ist es nur bedingt für Hundeanfänger geeignet.

Steckbrief zum Australian Shepherd

  • Ursprung: USA
  • Größe: Hündinnen zwischen 46 cm und 53 cm; Rüden zwischen 51 cm und 58 cm
  • Gewicht: zwischen 16 kg und 22 kg
  • Lebenserwartung: bis zu 12 Jahren
  • Fell: mittellanges Fell in verschiedenen Farben (mehrfarbig)
  • Charakter: besonders aktiv, lernfreudig, lebhaft, intelligent, hoher Bewegungsdrang
  • Verwendung: Begleit- und Familienhund, Arbeitshund

Australian Shepherd: Aussehen

Der Aussie gehört mit zu den mittelgroßen Hunderassen, die eine Gesamtschulterhöhe zwischen 45 cm und 55 cm erreichen. Hündinnen sind in der Regel etwas kleiner als Rüden. Die Hunderasse ist unverwechselbar und besticht durch seinen agilen, sportlichen und schlanken Körperbau. Durch seinen Körperbau ist der Australien Shepherd besonders beweglich, aber auch kräftig.

Besonders seine Fellfarben und seine schönen Augen beeindrucken viele Hundehalter. Schließlich ist der Aussie mehrfarbig und wird in verschiedenen Farben gezüchtet. Viele der Hunde haben blaue Augen, die natürlich besonders zum Vorschein kommen. Doch nicht nur in diese verlieben sich Halter schnell. Diese Hunderasse kann auch amberfarbene, braune und bernsteinfarbene Augen haben, die in Kombination mit dem schönen Fell für einen Hingucker sorgen.

Charakter des Australian Shepherds

Nicht selten werden Australien Shepherds als Begleit- oder Familienhunde gehalten. Dabei sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass es sich um einen Hütehund handelt und dementsprechend um einen Arbeitshund durch und durch. Als Familienhund geht er seinen Instinkten genauso nach und legt diese auch nicht ab. Diese Hunderasse zählt zu denen, die auch einen hohen Beschützerinstinkt haben.

Trotz dieser Eigenschaften ist der Aussie ein sehr freundlicher und menschenbezogener Hund. Diese Rasse möchte seinen Haltern ständig gefallen und arbeitet gerne mit ihnen zusammen. Als Halter muss man seinem Aussie Ruhe und Entspannung beibringen, da er sonst kein Ende findet. Gehorsam ist diese Hunderasse allemal. Trotz alledem haben Australien Shepherds ihren eigenen Kopf. Schließlich handelt es sich um einen Hütehund, der eine gewisse Eigenständigkeit mitbringt. Es kann vorkommen, dass der Aussie gerne selbst agiert, wenn er denkt, dass er die Situation allein regeln oder im Griff hat.

Haltung des Australian Shepherds

Wer sich für einen Australian Shepherd entscheidet, sollte immer vor Augen haben, dass es sich hierbei nicht um einen Sofahüter handelt. Diese Rasse ist garantiert kein Stubenhocker und möchte beschäftigt werden. Damit sind nicht nur lange Spaziergänge und Ausflüge gemeint, sondern auch sportliche Aktivitäten und Spiele für die geistige Auslastung. Wie schon erwähnt ist es daneben besonders wichtig, dass diese Hunde lernen zur Ruhe zu kommen und zu entspannen. Erholung ist schließlich für einen Hund genauso wichtig wie die körperliche und geistige Auslastung.

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Die richtige Ernährung für Australian Shepherds

In der Regel handelt es sich bei dieser Hunderasse um Vierbeiner, die eher unempfindlich sind. Eine artgerechte Ernährung sollte jedoch im Fokus stehen und trägt zur Gesunderhaltung der Hunde bei. Ideal geeignet in der Hundeernährung sind Produkte, die zu 70 Prozent aus Fleisch und zu 30 Prozent aus Obst und Gemüse bestehen. Ob es sich dabei um Nass- oder Trockenfutter handelt oder aber um frische Zubereitungen, hängt von den individuellen Vorlieben des Hundes ab. Wichtig ist, dass ihm alle Nährstoffe zugeführt werden, die er braucht. Geschmacksverstärker, Süßungsmittel oder andere Konservierungsstoffe gehören in keinem Fall zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung dazu.

Rassetypische Krankheiten

Mit den Jahren tauchten in der Zucht der Australian Shepherds genetische Erkrankungen auf, die auftreten können, aber nicht müssen. Typische Gelenkerkrankungen, wie etwa HD (Hüftdysplasie) oder ED (Ellbogendysplasie) gehören dazu. Auch Gebiss- und Zahnfehler können bei dieser Hunderasse auftreten. Genauso wie Augenerkrankungen, Epilepsie, der MDR1-Defekt und andere. Es ist sinnvoll, sich schon im Vorfeld mit dem Züchter zu sprechen, ob genetisch bedingte Erkrankungen bekannt sind. Durch dieses Wissen ist es leichter, auf bestimmte Krankheiten zu reagieren oder sofort zu handeln. Australian Shepherds gehören trotz alledem zu den robusten Hunderassen, sodass Krankheiten nur selten der Fall sind.

Fazit: Hunderasse für erfahrene Halter mit viel Energie

Wer sich einen agilen, intelligenten und aufmerksamen Begleiter wünscht, macht mit einem Australian Shepherd nichts mehr falsch. Er wird nicht nur als Begleithund gehalten, sondern gerne auch als Sportskanone. Besonders sein unverwechselbares Aussehen ist ein Grund, warum sich mehr und mehr Menschen für diese Hunderasse entscheidet. Von diesem sollte man sich jedoch nicht blenden lassen. Der Aussie braucht viel Auslauf und Beschäftigung, muss aber auch Ruhe und Entspannung lernen. Australian Shepherd Halter machen es sich daher zur Aufgabe, ihrem Vierbeiner nicht nur ausreichend Auslauf zu bieten, sondern auch Ruhe zu trainieren. Die Hütehundrasse benötigt gegenüber anderer Hunderassen viel Aufmerksamkeit und Zeit, worüber sich zukünftige Hundehalter im Klaren sein sollten.

Bild: ©DLC Studio/ stock.adobe.com

 

 

 

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