Finnischer Lapphund: Steckbrief, Haltung & Erziehung

Der finnische Lapphund beeindruckt allein durch sein äußeres Erscheinungsbild. Diese Hunderasse ist einfach der perfekte Begleiter für Paare, Singles oder Familien. Auch Senioren erfreuen sich an dieser Hunderasse, da es sich um einen freundlichen und treuen Begleiter handelt. Eigentlich gibt es kaum etwas Negatives zu dieser Rasse zu sagen. Das einzige Manko beim finnischen Lapphund ist, dass es sich um eine eher seltene Hunderasse handelt.

Steckbrief: Finnischer Lapphund

  • Ursprung: Finnland
  • Größe: zwischen 40 cm und 52 cm
  • Gewicht: zwischen 15 kg und 24 kg
  • Lebenserwartung: zwischen 12 Jahre und 14 Jahre
  • Fell: weiß, schwarz, rot, lang
  • Charakter: mutig, treu, ruhig, freundlich
  • Verwendung: Familienhund, Begleithund, Arbeitshund

Die Herkunft des Finnischen Lapphundes

Wie man anhand des Namens schon erkennen kann, handelt es sich bei dem finnischen Lapphund um einen Vierbeiner, der aus Finnland stammt. Hundefreunde aus Deutschland nennen den Hund gerne Lappi. Seine Vorfahren wurden schon damals als Wachhunde oder Jagdhunde eingesetzt. Auch heute lebt die Hunderasse noch in Lappland und bewacht dort Haus und Familie. Genauer genommen war es die Aufgabe dieser Hunderasse, die Rentiere zu hüten. Einer der Hauptaufgaben, mit denen die wachsame Hunderasse gut zurechtkommt.

Erst um das Jahr 1900 herum wurde der finnische Lapphund mehr und mehr als Begleit- und Familienhund eingesetzt. Seit dem Jahr 1945 ist die Hunderasse auf von der FCI anerkannt.

Der Charakter des Finnischen Lapphundes

Der Lappi, wie sein Spitzname ist, ist ein klassischer, nordischer Hund durch und durch. Besonders hervorzuheben sind seine Charaktereigenschaften: Klugheit und Wachsamkeit. Der ausgesprochene Jagdinstinkt des Vierbeiners kommt heute nur noch selten durch. Dies ist jedoch von der Zucht abhängig. Vorteilhaft ist, dass sich der finnische Lapphund seiner Familie gegenüber besonders vertraut und sanftmütig zeigt. Fremden gegenüber zeigt er sich eher zurückhaltend, wie es bei vielen nordischen Hunderassen der Fall ist. Taucht beispielsweise etwas Außergewöhnliches auf dem Grundstück auf, macht er dies durch ein lautes Bellen kenntlich. Dabei zeigt er sich keineswegs als Kläffer.

Gerne wird der finnische Lapphund heute sogar als Therapiehund eingesetzt. Er versteht sich in der Regel auch mit anderen Artgenossen gut und lässt sich schon ab dem Welpenalter gut sozialisieren.

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Finnischer Lapphund: Die Ernährung

Wer sich mit der Ernährung des finnischen Lapphundes genauer befasst, sollte schauen, dass der Vierbeiner einen hohen Fleischanteil bekommt. Das gilt aber nicht nur für diese Rasse, sondern auch für andere Vierbeiner. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für die Gesunderhaltung eines Hundes einfach besonders wichtig.

Vorteilhaft bei einem Lappi ist, dass er auch eine Mischfütterung verträgt. Das bedeutet, dass er nicht nur rein mit Nass- oder Trockenfutter gefüttert werden muss. Eine Mischung aus beidem, also sogenanntes halb feuchtes Futter, ist ideal geeignet. Deutlich wichtiger ist, dass der Lappi nur zweimal am Tag frisst. Es kann sonst zu starken Magenproblemen und anderen Komplikationen kommen. Als Hundehalter ist es besonders wichtig, auf die verschiedenen Ernährungsfaktoren zu achten und diese individuell auf den eigenen Hund abzustimmen. Schließlich kommt es bei der Ernährung auf das Alter, die Größe, den Gesundheitszustand und auch die Aktivität im Alltag an.

Erziehung des Finnischen Lapphundes

Der finnische Lapphund braucht eine liebevolle, aber dennoch konsequente Erziehung. Mit Strenge oder einer gewissen Schärfe und Lautstärke in der Erziehung kommt man bei dieser Hunderasse nicht besonders weit. Es gibt viele Hunderassen, die eine Herausforderung für den Menschen. Der finnische Lapphund ist aber auch für Hundeanfänger ein guter Begleiter.
Was hundeunerfahrene Menschen jedoch beachten sollten, ist der Jagdtrieb des Lappis, der auftreten kann. Wer sich jedoch darauf einstellt und weiß, wie er damit umgehen kann, macht nichts falsch. Auch der Besuch einer Hundeschule oder ein guter Hundetrainer kann in dem Bereich hilfreich sein.

In der Regel lässt sich der finnische Lapphund gut erziehen. Seine Lernwilligkeit und sein Teamwork sprechen eindeutig für sich. Am besten funktioniert die Erziehung, wenn der Lappi merkt, dass sich seine Halter auf seine selbstbewusste Art einlassen. Die Bindung zwischen Hund und Halter spielt in der Erziehung ebenfalls eine wichtige und entscheidende Rolle.

Außerdem sollte man sich vor Augen halten, dass der Lappi kein reiner Wohnungshund ist. Ein Haus mit Garten ist deutlich besser geeignet. Auch genug Auslauf, lange Spaziergänge, ausreichend geistige Auslastung und Hundesport sind für diese Rasse besonders gut geeignet.

Fazit: Der Lappi als reiner Familienhund von bester Gesundheit

Wer einen treuen Begleiter im Alltag sucht, macht mit einem finnischen Lapphund nichts falsch. Seine beeindruckende Fellpracht und sein wundervoller Charakter sind ein Grund dafür, warum sich viele Haushalte für diese Rasse entscheiden. Wie bei allen anderen Hunderassen auch ist es trotzdem wichtig auf eine gute Ernährung, Pflege und Erziehung zu achten. Man sollte keineswegs scheuen einen Fachmann zur Rate zu ziehen, wenn es mit der Erziehung nicht so klappt, wie man es sich wünscht. Der Besuch einer Hundeschule oder die Kontaktaufnahme zu einem Hundetrainer können in dem Fall sinnvoll sein. Grundsätzlich ist die Hunderasse für Anfänger jedoch gut geeignet.

Foto: ©Mikkel Bigandt/ stock adobe

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