Schipperke: Steckbrief, Haltung & Erziehung

Bei dem Schipperke handelt es sich um den kleinsten Schäferhund. Er wird kaum größer als 30 cm und ist in vielen Ländern noch nicht so bekannt. Trotz seiner kleinen Größe handelt es sich um einen besonders selbstbewussten Vierbeiner, der sehr sportlich ist und als kleines Kraftpaket gilt. Als mutigen Wachhund oder als Familienhund ist er allemal zu zählen. Wenn er muss, verteidigt der kleine Vierbeiner seine Familie in jedem Fall und stellt sich mutig und tapfer vor sie.

Steckbrief: Schipperke

  • Ursprung: Belgien
  • Größe: zwischen 3 kg und 9 kg
  • Gewicht: zwischen 4 kg und 7 kg
  • Lebenserwartung: bis zu 14 Jahre
  • Fell: mittellang, schwarz
  • Charakter: wachsam, neugierig, agil, eher unruhig, anhänglich, kinderlieb, lernwillig, wachsam
  • Verwendung: Familienhund, Wachhund

Die Herkunft des Schipperke

Auch wenn es einige nicht wissen: Die Hunderasse Schipperke bringt eine lange Tradition mit. Im flämischen wird diese Hunderasse Schipperke ausgesprochen, was auf einen kleinen Schäferhund hinweist und auch die Übersetzung dafür ist. Viele denken, dass es sich bei dieser Rasse um einen kleinen Schäferhund handelt. Rein optisch wirkt er wie ein Spitz. Fakt ist, dass seine Ursprünge bis ins 17. Jahrhundert zurückzuführen sind. Die erste offizielle Schipperke-Ausstellung gab es schließlich im Jahr 1690 in Belgien.

Man sagt auch, dass seine Vorfahren der Leuvenaar ist. Eine enge Verwandtschaft zum belgischen Schäferhund soll es daher gebe. Die damalige Königin von Belgien erwarb ebenfalls einen Hund dieser Rasse. 1985 wurde dann der sogenannte Startschuss für die Zucht dieser Rasse gegeben. Nur drei Jahre später, im Jahr 1988, gab es dann den ersten Rasseclub.

Seitdem her verbreitete sich die Hunderasse rasant schnell. Schon damals handelte es sich um eine beliebte Hunderasse, was bis heute anhält. Die Beliebtheit wächst auch heute in Deutschland immer mehr.

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Der Charakter des Schipperke

Diese Hunderasse gehört zu den leistungsbereiten und agilen Rassen, die nicht für Menschen geeignet sind, die keinen Sport machen und sich nicht in der freien Natur bewegen. Das bedeutet nun nicht, dass man täglich mit seinem Vierbeiner joggen gehen muss. Im Gegenteil, lange Spaziergänge und geistige Auslastung sind für den Vierbeiner wichtig. Vorteilhaft ist, dass es sich um eine eher lernfähige und lernwillige Hunderasse handelt, die trotz allem einen starken Willen mitbringt.

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Von Vorteil ist, dass es sich bei diesem Vierbeiner um einen zuverlässigen Wächter handelt, der die eigenen vier Wände und auch die eigene Familie gerne behütet und sie beschützt. Seinen Menschen gegenüber zeigt sich die Hunderasse besonders freundlich und anhänglich. Auch Kindern gegenüber ist der Schipperke besonders freundlich und lieb. Fremden gegenüber zeigt er ein solches Verhalten jedoch nicht. Er zeigt sich dort eher zurückhaltend. Besonders unerwünschte Gäste sind dem Schipperke ein Dorn im Auge. Wer als aktiver Hundeanfänger Interesse an dieser Hunderasse hat, macht nichts falsch. Der Schipperke ist klug und freundlich und lässt sich in der Regel gut erziehen.

Schipperke: Die Ernährung

In Hinblick auf die Ernährung ist darauf zu achten, diese individuell auf die Rasse und den Hund abzustimmen. Der Schipperke neigt nämlich dazu, an Übergewicht zu leiden. Er frisst unfassbar gerne und vor allem auch viel, sodass man als Halter immer einen Blick darauf haben sollte. Auf den ersten Blick sieht man es dem kleinen Vierbeiner nicht an. Jedoch kann es schnell passieren, dass er viel bettelt und frisst und dadurch Übergewicht bekommt.

Ausgewachsene Hunde dieser Rasse fressen zweimal am Tag. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass der Fleischanteil bei etwa 60 % liegt. Die restlichen 40 % sollten aus Gemüse und Kohlenhydraten, wie etwa Reis oder Kartoffeln, bestehen. Welche Ernährungsform richtig ist und wie man seinen Vierbeiner individuell ernährt, kann mit dem eigenen Tierarzt oder einer Ernährungsberatung abgeklärt werden.

Wichtig ist es, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten. Gesunde Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe sind dabei wichtig. Das Futter sollte daher individuell auf die Größe, das Gewicht, die Aktivität und das Alter abgestimmt werden. Auch auf den Gesundheitszustand des Hundes kommt es hierbei an.

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Erziehung des Schipperke

Betrachtet man die Haltung eines Schipperke zeigt sich, dass es sich eher um einen anspruchslosen Hund handelt. In der Erziehung ist er genauso unproblematisch und entwickelt sich in der Regel gut. Wichtig ist, dass man früh mit der Erziehung beginnt und ihm zeigt, welche Regeln gelten. Je eher man einem Schipperke zeigt, was er darf und was nicht, umso schneller wird er das auch lernen. Besonders bei aktiven Hunden ist es wichtig ihnen Grenze aufzuzeigen. Viel Geduld sollten Hundehalter ebenfalls mitbringen, da es einige Zeit dauern kann, bis der Vierbeiner das unerwünschte Verhalten lässt. Trotz alledem ist der Schipperke für Anfänger gut geeignet.

Fazit: Treuer Begleithund für die ganze Familie

Die Hunderasse Schipperke kann reichlich Schwung ins Leben bringen. Der kleine schwarze Schäferhund ist schließlich agil und gerne mit seiner Familie zusammen. Wer sich einen agilen Wachhund wünscht, ist bei dem Schipperke genau richtig.

Foto: ©Sofiia/ stock adobe

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Hajo Simons
Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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