So bleibt Ihr Hund gesund – 5 Tipps

Hundesport wie Agility tut der Gesundheit der meisten Vierbeiner gut. Foto: lindaze via Twenty20

Nicht nur, wenn es sich um einen Gebrauchshund handelt, braucht es viel Fingerspitzengefühl, um den Hund gesund zu halten. Hier finden Sie daher fünf wichtige Tipps zum Thema, damit sich Ihr geliebter bester Freund rundum wohlfühlen kann.

Ein gesunder Hund – 5 Tipps für die Hundegesundheit

Für viele Hundebesitzer ist der Muskelaufbau beim Hund zunächst gar kein Thema. Immerhin klingt das nach etwas, das nur relevant für Rottweiler, Pitbulls und ähnlich muskulöse Hunde nötig wäre, nicht wahr? Aber falsch gedacht. Hunde brauchen starke Muskeln, ganz egal welcher Rasse sie angehören, welches Geschlecht sie haben oder wie alt sie auch sind.

Darüber hinaus gibt es fünf weitere wichtige Themen, denen wir uns nun widmen möchten.

Die richtige Ernährung

Das richtige Tierfutter ist der wichtigste Grundstein für ein gesundes Hundeleben. Dadurch wird der Kaltschnauzer mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, und auch seine Verdauung kann perfekt arbeiten.

Eine artgerechte Ernährung besteht bei einem Hund immer aus Nassfutter mit einem Fleischanteil in Höhe von mindestens 80 %. Dieses darf aus hochwertigem Muskelfleisch (vom Skelett) bestehen, genauso wie auch aus Herz- und Magenmuskeln. Alternativ eignet sich auch das BARFen, bei dem Sie Ihrem Hund die Mahlzeiten komplett selbst zusammenstellen und zubereiten können.

Die richtige Bewegung

Es gibt einzelne Rassen, die zusätzlich zu den üblichen Gassirunden noch Agilitätstraining oder gewissen Ausdauersport brauchen. Sie können zum Jogging oder auch zum Radfahren mitkommen, brauchen viel frische Luft und müssen sich einfach austoben können.

Gerade Huskies, Labradore und Golden Retriever gelten als sehr energiegeladene und aktive Hunde. Sie sind aber auch dafür bekannt, sich gut alleine zu beschäftigen, wenn sie einen Garten zur Verfügung haben.

Aktive Hunde brauchen rund drei bis sechs Stunden Bewegung am Tag, die sich entweder durch Spazierengehen, Laufen oder auch andere Tätigkeiten gestalten können. Gemeinsames Spielen und Training zählt hier auch dazu. Mäßig aktive und auch kleine Hunde kommen mit einer bis drei Stunden Bewegung pro Tag aus.

Zahnpflege beim Hund

Auch Hunde brauchen Zahnpflege, damit es nicht zur Bildung von Plaque und Zahnstein kommt. So bleiben nicht nur seine Zähne gesünder, auch sein Atem bleibt dadurch schön frisch und Zahnfleischentzündungen werden damit gar nicht erst zum Thema.

Es gibt spezielle Zahnbürsten, die für Hunde geeignet sind. Die meisten Kauknochen, die man im Handel zur Zahnpflege kaufen kann, sind allerdings nicht wirklich dazu geeignet. Es besteht aber die Möglichkeit, selbst welche herzustellen. Dazu braucht es nicht sehr viel.

Je 100 g Hüttenkäse und Haferflocken, 1 EL Kokosöl, 1 Ei und etwas Petersilie werden zusammen vermischt, in Stangen geformt und rund eine halbe Stunde bei 160 °C im Backofen gebacken. Danach darf der Hund fröhlich darauf herumkauen und pflegt damit auch gleich seine Zähne.

Zecken & Flöhen vorbeugen

Oft werden Flohhalsbänder dazu empfohlen, um den Parasiten vorzubeugen, aber bei recht aktiven und oft ohne Leine laufenden Hunden bergen diese einfach zu viele Gefahren. Der Hund könnte damit festhängen und sich dabei würgen. Viel besser funktionieren dabei simple Hausmittel wie Zitronenwasser oder Kokosöl, mit dem das Fell der Tiere eingerieben wird.

Nach dem Toben sollten die Hunde ausgiebig überprüft werden, ob Parasiten an ihnen zu finden sind. Flöhe können mit einem Kamm und einem weißen Taschentuch schnell entdeckt werden, da sie wie kleine schwarze Krümelchen aussehen. Zecken hingegen saugen sich häufig an Stellen fest, an denen nicht so viel Fell vorhanden ist. Zum Beispiel an den Pfotenballen oder auch in der Nähe der Ohren.

Impfungen & Entwurmung

Zu guter Letzt müssen Hunde regelmäßig entwurmt und geimpft werden. Insbesondere wenn ein Urlaub oder auch ein Umzug in ein anderes Bundesland anstehen, wird ein Termin beim Tierarzt fällig, denn hier muss man oft gewisse Bestimmungen erfüllen. Aber auch abseits davon ist es wichtig.

Hunde sollten gegen Tollwut, Staupe und Leptospirose geimpft werden. Auch Parvovirose und Hepatitis contagiosa canis (HCC) zählen unter Umständen zu den Pflichtimpfungen, die in Deutschland zur Hundehaltung dazugehören. MSD Tiergesundheit informiert über dieses Thema eingehend.

Fazit

Wer in jungen Jahren Acht auf seinen kleinen Liebling gibt, wird auch im Seniorenalter noch einen fitten Hund haben und sich mit ihm freuen können. Bei Hunden ist es am Ende schließlich nicht anders wie beim Menschen. In der Jugend wird der Grundstein für Krankheiten und Einschränkungen gelegt. Richtige Ernährung und vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen helfen dagegen.

Foto: lindaze via Twenty20

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