Diese Lebensmittel sollte Ihr Hund niemals essen

Eine Sache vorweg: Auch wenn wir unsere Hunde lieben: Sie sind keine Menschen. Ihre Verdauung, ihr Stoffwechsel funktioniert anders als der unsere. Einen Hund zu haben ist nicht das selbe, wie ein Kleinkind groß zu ziehen. Es gibt eine ganze Liste an Lebensmitteln, die ein Hund fressen darf. Aber wie sieht es aus mit den Dingen, die er nicht fressen soll und die für ihn sogar gefährlich sind? Nun, auch hier gibt es eine Liste.

Vergiftungen bei Hunden sind häufig und um einiges häufiger als bei Katzen. Hunde fressen meist alles und probieren, was ihnen unter kommt. Katzen sind da sehr viel wählerischer.

Im Folgenden sind einige Lebensmittel, die für uns normal sind, bei Hunden jedoch zu schweren Vergiftungserscheinungen führen können.

Schokolade

Manche Inhaltsstoffe in Schokolade können Vergiftungen verursachen: Theobromin und Koffein wirken aufputschend und machen uns munter und glücklich. Je dunkler die Schokolade, desto ernster sind die Folgen. Die Hunde bekommen Herzrythmusstörungen, die bis zum Tode führen können.

Es braucht gar nicht viel: bereits 20 Gramm können ausreichend für einen tödlichen Ausgang sein. Die ersten Anzeichen treten nach etwa sechs Stunden auf. Dazu gehören extremer Durst, Magen-Darm-Beschwerden, Hyperaktivität und Erbrechen, gefolgt von Krampfanfällen und letztlich dem Tod, wenn eine Behandlung nicht sofort erfolgt.

Rosinen & Trauben

Rosinen und Trauben haben Weinsäure und die ist giftig. Fressen Hunde Trauben, können Leberschäden und Nierenversagen die Folge sein. Symptome zeigen sich innerhalb von 24 Stunden, oft schon nach zwölf Stunden. Dazu gehören Lethargie, Zittern, Schwäche und Erbrechen. Nierenversagen tritt innerhalb von 72 Stunden nach der Einnahme auf, hier hilft oft nur mehr Einschläfern.

Zitrusfrüchte

Zitrusfrüchte wie Grapefruits, Orangen und Zitronen enthalten ebenfalls eine Säure, nämlich Zitronensäure. Zitronensaft etwa ist sehr sauer mit einem pH-Wert von 2,0–2,6. Diese Früchte können vor allem bei kleineren Hunden zu Problemen führen, den Mund Ihres Welpen und die Auskleidung ihres Verdauungssystems reizen. Die Säure kann auch zu Erbrechen führen und die Funktion ihres zentralen Nervensystems beeinträchtigen.

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Knoblauch, Zwiebeln, Lauch, Frühlingszwiebeln & Schnittlauch

Vor allem Zwiebel kann zu großen Problemen im Hundekörper führen. Zwiebelgewächse und Knoblauch haben einen hohen Gehalt an Sulfiden und Sulfoxiden. Diese Chemikalien können eine Anämie verursachen, die zur Zerstörung von roten Blutkörperchen führt. Dabei gilt: Je kleiner der Hund ist, umso giftiger sind diese Nahrungsmitel: Nur 15–30 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht sind nötig, um den Hund zu vergiften.

Avocado

Avocado: das Trendlebensmittel der letzten zwanzig Jahre steht ebenfalls auf der Liste. Doch ab vom großen Kern und ihrem Fettgehalt scheint es kein schädliches Lebensmittel zu sein. Doch das ist trügerisch. Avocados enthalten nämlich Persin. Das sorgt dafür, dass dem Hund schlecht wird, er sich erbricht. Schon kleine Mengen können für einen Hund tödlich sein (Für Vögel und Fische übrigens auch).

Senf

Senf besteht aus den gemahlenen Senfsamen. Diese enthalten Senföle, die auch in Kohlgemüse wie Grünkohl und Brokkoli vorkommen. Zu viel davon kann vor allem bei jungen Hunden Bauchschmerzen, Erbrechen und übermäßige Speichelbildung auslösen.

Hühnerknochen

Hühnerknochen gelten für Hunde allgemein als ungeeignet. Sie splittern leicht, können die Mundhöhle, die Zähne oder den Verdauungstrakt der Vierbeiner verletzen. Das ist jedoch nicht ganz richtig. Tatsächlich ist das nur der Fall, wenn die Knochen gekocht wurden. Rohe Hühnerknochen sind hart und stellen für Hunde keine Gefahr dar.

Scharfe Lebensmittel

Das sollte selbstverständlich sein. Die Schärfe im Essen wird von der Substanz Capsaicin ausgelöst. Hunde leiden unglaubliche Schmerzen, wenn sie scharfes Essen zu sich nehmen. Daher sollten Sie Ihrem Haustier niemals scharfes Essen anbieten.

Lebensmittel mit Xylit

Xylit, auch Birkenzucker genannt, ist ein natürlicher Süßstoff und wird gern als Zuckerersatz verwendet. Es ist jedoch für Hunde vollkommen ungeeignet. Xylit erhöht den Insulinausstoß und führt zu einem anschließenden Abfall des Blutzuckerspiegels. Der Hund kollabiert. Hier kann nur mehr der Tierarzt helfen. Übrigens passieren Xylit-Vergiftungen häufig in der Weihnachtszeit, wenn die Kekse gebacken werden und man den Hund schnell eines probieren lässt.

Salzige Snacks

Hunde benötigen nicht viel Natrium in ihrer Ernährung. Ein erwachsener Hund benötigt nur 0,2 Gramm täglich. Ist ein Hund zu viel Salz, kann dies zu Vergiftungserscheinungen führen, insbesondere wenn das Tier keinen Zugang zu frischem Wasser hat. Anzeichen sind Magen-Darm-Beschwerden und Erbrechen.

Alkohol

Schnell einen Schluck vom kühlen Bier aus der Dose geschlabbert. Das ist für viele Hundebesitzer ein Partygag, doch für den Hund ist das weniger lustig. Alkohol verursacht bei Hunden Lethargie, Magen-Darm-Beschwerden und Erbrechen, manchmal auch Atemnot, die bis zum Herzstillstand führen kann. Apropos Bier: Hopfen vertragen die Hunde ebenfalls nicht.

Koffeinhaltige Getränke

Koffeinhaltige Getränke enthalten dieselben Inhaltsstoffe, die Schokolade für Haustiere giftig machen. Sie können Erbrechen und Durchfall verursachen. Koffein kann auch die Herzfunktion beeinträchtigen. Die ersten Symptome beginnen normalerweise innerhalb von 2 Stunden und können unbehandelt bis zum Tod führen.

Ibuprofen

Hat ihr Hund Schmerzen, geben Sie ihm keine Medikamenten, die für Menschen gedacht sind. Ibuprofen, unser beliebtestes Schnupfen- und Schmerzmittel, ist nichts für Hunde. Es kann den Magen-Darm-Trakt, das zentrale Nervensystem und die Nieren schädigen. Erste Anzeichen sind Magen-Darm-Beschwerden und Erbrechen. Nimmt Ihr Hund Ibuprofen ein, brauchen Sie auf jeden Fall einen Tierarzt.

Fazit

Unsere Hunde sind unsere besten Freunde und wir teilen gerne alles mit ihnen. Doch viele für uns völlig unbedenkliche Lebensmittel können für unsere Haustiere schädlich oder sogar giftig sein. Das Risiko ist es einfach nicht wert.

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