Als Hundebesitzer kennen Sie das bestimmt auch: Beim Gassigang frisst der Hund immer wieder Gras, am liebsten morgens, wenn es vom Tau noch schön feucht ist. Doch warum ist das so? Abschließend geklärt wurde die Frage, warum Hunde Gras fressen, von der Wissenschaft noch nicht. Trotzdem gelten einige Erkenntnisse als gesichert:
- Gras schmeckt einigen Hunden einfach. Frisches Gras ist saftig und nährstoffreich, enthält Rohfaser und unterstützt die Darmaktivitäten.
- Hunde mit Magenproblemen benutzen das Gras auch als eine Art Transportmittel im Körper. Hat der Hund etwas Unverdauliches gefressen, können Schmerzen die Folge davon sein. Abhilfe: Er nimmt viel Gras zu sich und erbricht sich dann, um die Stoffe abzusondern, die ihm nicht bekommen sind. Dies ist auch der Grund, wieso von vielen Tierärzten das Beimengen von etwas Sauerkraut empfohlen wird: Es schlingt sich, ähnlich wie das Gras, um etwaige Fremdkörper (z. B. wenn der Hund ein Spielzeug o. ä. gefressen hat).
- Hunde fressen auch Gras, wenn sie unter Wassermangel leiden. Ein Hund braucht natürlich genügend Flüssigkeit, und Hunde, die besonders aktiv sind und viel herumschnüffeln, bedürfen genügend Wasser, da ihre Schleimhäute sonst austrocknen. Sollten Sie also einen Hund haben, der regelmäßig Gras frisst, beobachten Sie, ob er genügend Wasser trinkt und ob dieser Effekt vermehrt auftritt, wenn der Hund aktiv ist und viel schnüffelt.
- Frisst der Hund häufig Gras und erbricht sich danach ständig, sollten Sie eine Untersuchung durch einen Tierarzt vornehmen lassen, um auszuschließen, dass der Hund an ernsten Problem leidet.
- Verdauungsprobleme: Manche Hunde fressen Gras, um damit ihre Verdauung regelrecht anzukurbeln. Es liefert viele Ballaststoffe, welche die Verdauung anregen.
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