Beauceron: Steckbrief, Haltung & Erziehung

Der Beauceron ist ein robuster Vierbeiner, der nicht nur ein großes Selbstbewusstsein mitbringt, sondern auch ein dominantes Wesen. Beides sind Gründe dafür, dass es sich hierbei um keinen Anfängerhund handelt, sondern um eine Rasse, die in erfahrene Hände gehört. Der Beauceron wurde in Frankreich als Hirtenhund gezüchtet und von den ansässigen Schäfern gehalten. Heute hat sich die Hunderasse als Familienhund durchgesetzt.

Steckbrief: Beauceron

  • Ursprung: Frankreich
  • Größe: zwischen 61 cm und 70 cm
  • Gewicht: zwischen 30 und 40 kg
  • Lebenserwartung: bis zu 10 Jahre
  • Fell: kurz
  • Charakter: wachsam, treu, intelligent, agil, kinderfreundlich
  • Verwendung: Familienhund

Die Herkunft des Beauceron

Wie schon erwähnt handelt es sich um eine französische Hunderasse, die eine lange Tradition nach sich zieht. Schon im Mittelalter wurden diese Hunderasse von den ansässigen Schäfern eingesetzt. Zu dieser Zeit arbeiteten die Schäfer mit dem Beauceron zusammen, da die Vierbeiner besonders bekannt für ihren großen Arbeitseifer waren. Sie waren sozusagen ein zuverlässiger Helfer auf vier Pfoten.

In der Zucht, vor allem durch verschiedene Kreuzungen, wurde die Hunderasse immer wieder verbessert. Der heutige Beauceron tauchte erstmals im 19. Jahrhundert auf. Dort sah die Hunderasse bereits aus, wie heute. Als bäuerlicher Hund beschrieben, der besonders kräftig und muskulös war, lebte er zu dieser Zeit auf Höfen. Bis heute hat sich die Hunderasse jedoch nicht verändert. Natürlich wird der Beauceron nicht nur bei Schäfern oder auf Bauernhöfen eingesetzt. Er dient trotz alledem weiterhin als Hund, der sich bestens für den Schutz von Menschen oder anderen Tieren eignet.

Der Charakter des Beauceron

Selbstbewusst ist die Hunderasse Beauceron allemal. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da die Rasse als Hütehund eingesetzt wurde und in der Lage sein musste, bis zu 300 Tiere zu beschützen und zusammenzuhalten. Dies schafft der Beauceron auch. Er ist furchtlos und beschützt seine Herde durch und durch. Genau dieser Beschützerinstinkt und die besonders große Selbstständigkeit sind das, was die Züchter dieser Hunderasse wünschten. Oftmals wird gesagt, dass der Beauceron ein eher sturer und dickköpfiger Hund ist, der manchmal auch zu großer Dominanz neigt. Es ist daher wichtig, auf eine konsequente und gute Erziehung zu achten.

Obwohl es sich bei dem Beauceron um einen dominanten Hundecharakter handelt, ist es dennoch leicht zu erziehen. Wer sich allerdings für diese Hunderasse entscheidet, sollte immer daran denken, dass der Beauceron ganz bestimmte Eigenarten hat, mit denen der Halter zurechtkommen muss. Halter können sich jedoch sicher sein, dass sie einen treuen und zuverlässigen Begleiter an ihrer Seite haben werden, der seine Familie im Notfall verteidigen wird. Gut erzogen und optimal ausgelastet ist der Beauceron leichtführig zu halten und gehorsam. Er kann Befehle seines Herrchens blitzschnell umsetzen und setzt die Aufgaben, die er bekommt, gut durch.

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Beauceron: Die Ernährung

Die Ernährung des Beauceron ist nicht besonders schwierig, sodass auch dabei nicht viel zu beachten ist. Damit ist gemeint, dass die Hunderasse keine großen Ansprüche in der Ernährung stellt. Wichtig ist, wie bei allen anderen Hunderassen auch, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achte, die individuell auf den eigenen Vierbeiner abgestimmt ist. Schließlich soll der eigene Vierbeiner ein gesundes und aktives Leben führen können.

Besonders Fans des Barfens machen bei dem Beauceron nichts falsch. Am besten teilt man die Mahlzeiten auf zweimal am Tag auf, morgens und abends. In regelmäßigen Abständen darf der Beauceron gerne mal einen Kauartikel oder auch Knochen bekommen. Dies dient nicht nur zur Zahnpflege, sondern hilft gleichzeitig dabei, dem natürlichen Bedürfnis des Kauens nachzugehen. Außerdem bietet man seinem Vierbeiner somit eine gute Möglichkeit der Beschäftigung.

Auch Leckerchen dürfen auf dem Speiseplan des Beauceron und werden gerne fürs Training eingesetzt. Eine gesunde Vielfalt an Nahrungsmitteln ist daher empfehlenswert und für diese Hunderasse gut geeignet.

Erziehung des Beauceron

Wie bereits erwähnt, ist eine konsequente und liebevolle Erziehung bei dieser Hunderasse besonders wichtig. Auch wenn der Beauceron ein robuster Hund ist, der nicht nur viel Selbstbewusstsein mitbringt, sondern auch Eigenständigkeit, handelte es sich um einen sensiblen Begleiter. Hundehalter, die schon etwas mehr Hundeerfahrung mitbringen, werden nichts falsch machen. Wichtig zu wissen ist es allerdings, dass es sich bei dieser Hunderasse um einen sogenannten Spätentwickler handelt. Das bedeutet, dass die Junghundephase, die Pubertät, bei dieser Hunderasse deutlich länger dauert, als bei andern. Eine altersgerechte Auslastung und ein eventueller Besuch in einer Hundeschule sind empfehlenswert. Zusätzlich braucht diese Hunderasse viel Platz und ausreichend Auslauf, wie etwa in einem Garten.

Fazit: Selbstbewusster Begleiter und toller Familienhund

Die Hunderasse Beauceron eignet sich ideal als Familienhund. Selbst ein Zusammenleben mit anderen Haustieren, wie Katzen, ist möglich. Der Jagdtrieb dieser Hunderasse ist nicht besonders stark ausgebaut, sodass eine Zusammenkunft keinerlei Probleme darstellt. Natürlich ist eine kurze Eingewöhnung dahin gehend notwendig. Äußerlich ist der Beauceron robust und stark. Sein Charakter zeigt jedoch eine gewisse Verspieltheit, Kinderliebe und vor allem hohe Reizschwelle. Ein Familienhund durch und durch, der nicht nur gerne mit Kindern zusammenlebt, sondern auch mit anderen Artgenossen und Haustieren.

Foto: ©Dogs/ stock adobe

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