Islandhund: Steckbrief, Haltung & Erziehung

Selbstsicher und trotzdem kinderlieb – diese beiden Eigenschaften zeichnen die Hunderasse Islandhund aus. Diese Rasse ist auch unter dem Namen Islandspitz bekannt, sie gehört zu den nordischen Hunderassen. Die alte Hütehunderasse wurde schon von den Wikingern gezüchtet. Auch bei den Bauern waren die Hunde entscheidend, da sie eine Vielzahl an Aufgaben auf dem Hof erfüllen konnten. Zu diesen Aufgaben gehörte nicht nur das Hüten von Schafen, sondern auch das Bewachen des gesamten Hofes. Heute ist der Islandhund vor allem in Großbritannien sehr beliebt.

Steckbrief: Islandhund

Ursprung: Island

Größe: zwischen 38 cm und 48 cm

Gewicht: zwischen 9 kg und 14 kg

Lebenserwartung: zwischen 12 und 15 Jahre

Fell: verschieden farbig (von weiß bis schwarz, immer mehrfarbig)

Charakter: fröhlich, energiegeladen, aufmerksam, agil, sportlich, neugierig, winterhart, aufmerksam

Verwendung: Familienhund, Wachhund, Hütehund

Die Herkunft des Islandhundes

Wie bereits erwähnt, war diese Hunderasse schon bei den Wikingern beliebt und verbreitet. Nicht umsonst wird der Islandhund gerne auch mal Wikingerhund genannt. Über das Meer kam diese Hunderasse gemeinsam mit den Wikingern dann nach Island. Bis heute ist die Hunderasse dort sehr beliebt. Die Hunde gelten sogar als nationales Symbol des Landes.

Im Jahr 1898 wurden die ersten Standards für diese Hunderasse festgelegt. Leider konnte sich der Islandhund nicht durchsetze, sodass die Rasse von der FCI nicht anerkannt wurde. Die Rassestandards, die heute noch bei dem Islandhund zu sehen sind, sind genau die Standards, die im Jahr 1972 festgelegt wurden.

Der Islandhund gehört zu den familiären Hunderassen, die nicht rein als Arbeitshund gehalten werden können. Sie lieben es zwar, den Hof und die Schafe zu bewachen und zu hüten, leben aber auch gerne mit Kindern zusammen. Die Hunderasse ist als zuverlässiger Familienhund bekannt, was sich auch in der Haltung des Vierbeiners zeigt.

Der Charakter des Islandhundes

Familienhunde, wie der Islandhund einer ist, sind besonders gesellige Tiere. Sie leben nicht nur gerne in der Familie, sondern fühlen sich dort einfach pudelwohl. Wie andere nordische Hunderassen auch bleibt der Islandhund nicht gerne allein. Er fühlt sich ohne seine Familie schnell einsam und langweilt sich schnell. Ist dies der Fall, passiert es schnell, dass der Vierbeiner sich eine eigene Beschäftigung sucht, die dem Hundehalter nicht immer unbedingt gefallen muss. Zu erwähnen ist auch, dass es sich bei dem Islandhund um einen eher bellfreudigen Vierbeiner handelt, der seinen Unmut und seine Gefühle gerne einmal lautstark mitteilt.

Freundlichkeit und Sanftmütigkeit gehören ebenfalls zu den Charaktereigenschaften, die einen Islandhund auszeichnen. Außerdem sind die Vierbeiner besonders selbstbewusst, lebhaft und aufmerksam. Von Vorteil ist, dass sich diese Hunderasse keinesfalls aggressiv zeigt.
Der Islandhund baut zu seiner Familie eine besonders enge Bindung auf. Sobald sich jedoch ein Fremder der Familie nähert, kündigt er dies durch lautes Bellen an. Er ist nicht misstrauisch, sondern eher stürmisch in der Begrüßung und freut sich über jeglichen Besuch. Wichtig ist, dass der Islandhund ausreichend Auslauf bekommt, um seinen individuellen Bedürfnissen gerecht werden zu können.

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Islandhund: Die Ernährung

Die Ernährung dieser Hunderasse ist eher unkompliziert, genauso wie die Erziehung des Islandhundes auch. Aufgrund dessen, dass es sich um eine Hunderasse handelt, die sehr gerne in der Natur ist, zeigt sich der Islandhund unempfindlich. Trockenfutter, Nassfutter oder Barf sind in der Ernährung bei dieser Hunderasse alles möglich. Wichtig ist, auf die individuellen Bedürfnisse des Vierbeiners einzugehen. Besonders agile Hunde benötigen ein Futter mit einem deutlich höheren Fleischanteil als Hunde, die beispielsweise kastriert sind. Wichtig ist, dass in dem Futter alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Fette, Kohlenhydrate und essenziellen Fettsäuren enthalten sind, die der Vierbeiner benötigt. In der Regel geben die Züchter und Tierärzte dazu Empfehlungen ab.

Erziehung des Islandhundes

Viele Hundeinteressierte denken, dass der Islandhund perfekt für die Wohnungshaltung geeignet ist. Dies ist jedoch nicht der Fall. Auch wenn es sich um eine eher mittelgroße Hunderasse handelt, braucht der Islandhund viel Auslauf. Er ist garantiert kein Stubenhocker und fühlt sich in einer aktiven und vor allem auch sportlichen Familie deutlich wohler. Er liebt es, sich in der freien Natur zu bewegen und seine Umgebung zu erkunden. Draußen fühlt er sich daher deutlich wohler als in den eigenen vier Wänden.

Nordische Hunde sind grundsätzlich sehr bewegungsfreudig. Lange und ausgiebige Spaziergänge, sowie viel Auslauf sind für den Islandhund daher besonders wichtig. Apportierspiele, Versteckspiele oder Suchspiele gehören mit zu den Aktivitäten, denen der Islandhund gerne nachgeht.
Auch die Erziehung dieser Hunderasse ist relativ einfach. Schließlich möchte der Islandhund seinem Menschen gefallen und geht Kommandos und Regeln gerne nach.

Fazit: Der Islandhund als perfekter Wach- und Hofhund

Der Islandhund ist eine Rasse, die zu den besonderen Hof- und Wachhunden gehört. Sie leben gerne in ihrer Familie und lassen sich gut und einfach erziehen. Eine konsequente Erziehung ist natürlich wichtig. Schon ab dem Welpenalter sollte der Hund die klaren Regeln im Haus und auch draußen lernen. Wer sich einen Familienhund wünscht, der trotz alldem Haus und Hof bewacht, macht mit dieser Hunderasse garantiert nichts falsch.

 

Foto: © Daniila di Sein/ stock adobe

 

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