Meerschweinchen richtig streicheln & kuscheln

Meerschweinchen gehören zu den beliebtesten Haustieren vieler Familien. Daher stecken die kleinen Nager häufig in einem großen Dilemma. Durch ihr niedliches Aussehen, ihr geschmeidiges Fell und ihre kleine Größe würde man sie am liebsten den ganzen Tag lang kuscheln. Doch das ist genau das, was Meerschweinchen gar nicht mögen. Sie mögen es nicht dauernd hochgehoben zu werden, finden Streicheln nicht immer toll und wollen lieber für sich sein. Doch wie ist es möglich, sein Meerschweinchen streicheln und anfassen zu können, ohne dass es für das Tier selbst unangenehm ist? Genau diesen Fragen möchten wir in diesem Artikel auf den Grund gehen und konkrete Antworten liefern.

Meerschweinchen sind keine Kuscheltiere

Viele Meerschweinchenhalter sind gegen das Kuscheln der Nager. Selbst vom Meerschweinchen streicheln sehen sie ab. Das Gleiche gilt natürlich auch für das Meerschweinchen kuscheln. Doch darf man seine Meerschweinchen überhaupt nicht streicheln oder kuscheln? Nein, denn es gibt auch Meerschweinchen, die sich anfassen lassen. Für die meisten Tiere ist das Hochheben, kuscheln und streichen mit viel Stress verbunden. Sie kennen es nicht, einfach angefasst zu werden. Für die kleinen Nager ist es wichtig, Vertrauen aufzubauen. Haben sie dieses zu ihren Haltern aufgebaut, lassen sie sich hin und wieder auch gerne anfassen.

Wichtig ist, die Meerschweinchen niemals von oben herab anzufassen oder hochzuheben. Diese Bewegung wirkt, als würde ein Greifvogel nach ihnen packen. Genau dann passiert das, was viele Halter beobachten. Das Meerschweinchen versucht panisch zu flüchten. Gerade bei Kindern ist es wichtig zu erklären, dass Meerschweinchen keine Kuscheltiere sind.

Übrigens: Wer seine Schweine eine gewisse Zeit beobachtet hat, wird schnell feststellen, dass Meerschweinchen auch nicht miteinander kuscheln. Natürlich liegen sie oft nebeneinander, schlafen und dösen, aber mehr, um sich zu wärmen. Zu den normalen Verhaltensweisen gehört Kuscheln einfach nicht dazu.

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Ganz wichtig ist, dass das Meerschweinchen selbst bestimmen kann, wann gekuschelt wird oder wann man es streicheln darf. Daher ist es umso wichtiger, den Nager langsam an den Halter zu gewöhnen. Dies kann einige Monate dauern, sodass seitens des Halters viel Geduld gefragt ist. Wie man sein Meerschweinchen eingewöhnt und nach und nach Vertrauen aufbaut, erklären wir im nächsten Abschnitt.

Das Gleiche gilt übrigens auch für das Streicheln der Tiere. Erst wenn das Meerschweinchen vertrauen gefasst hat und selbst auf einen zugelaufen kommt, kann man es streicheln. Es gibt Meerschweinchen, die das Streicheln als angenehm empfinden, aber auch Tiere, die es überhaupt nicht mögen. Daher kommt es dabei auf den Charakter des Tieres an.

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Meerschweine streicheln – die ersten Schritte

Grundsätzlich sind Meerschweinchen Fluchttiere. Daher ist es besonders wichtig, schon von Beginn an damit zu beginnen, langsam Vertrauen aufzubauen. Dies muss nicht sofort am ersten Tag, sprich nach Einzug des Tieres erfolgen. Ab dem zweiten Tag kann man jedoch damit beginnen, sich langsam mit seinem neuen Haustier zu beschäftigen und es an sich zu gewöhnen.

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In erster Linie ist es besonders wichtig laute Geräusche, Stress und Hektik zu vermeiden. Am besten setzen sich die neuen Halter erst einmal ruhig neben dem Käfig und sprechen leise mit ihren Meerschweinchen. Auf keinen Fall sollte man das Tier sofort am zweiten Tag auf den Arm nehmen. Auch Kinder sollten wissen, dass die kleinen Nager eine gewisse Zeit brauchen, um sich in ihrem neuen zu Hause eingewöhnen zu können. Gerade bei der Eingewöhnung der Schweine ist viel Geduld gefragt. Doch wann haben sie die Tiere eingewöhnt? Genau dann, wenn sie sich nicht sofort in ihr Versteck zurückziehen, sobald sich jemandem Käfig oder Gehege nähert. Meerschweinchen gewöhnen sich nach einer gewissen Zeit an den Geruch und die Geräusche seiner Halter.

Sobald sich die Tiere eingewöhnt haben, kann man damit beginnen sie langsam an die Hände zu gewöhnen. Dies funktioniert am besten, wenn man den Tieren Leckerchen oder Futter aus der Hand anbietet. Die Schweine schnuppern erst einmal an der Hand und werden sich wahrscheinlich wieder zurückziehen. Aber auch dabei ist Geduld gefragt. Irgendwann werden die Nager direkt aus der Hand fressen und sich daran gewöhnen. Doch Achtung: Das Meerschweinchen gibt das Tempo vor.
Fressen die Tiere bereits aus der Hand und haben ein noch stärkeres Vertrauen aufgebaut? Dann sollte diese Übung am besten täglich wiederholt werden. Nur so kann ein noch besseres Vertrauen und eine engere Bindung aufgebaut werden.

Erst wenn die Eingewöhnung geklappt hat, kann man langsam beginnen, das Meerschweinchen zu streicheln oder hochzuheben. Auch dabei ist es wichtig sich nur langsam mit der Hand zu bewegen und das Tier immer mit der Hand um die Brust und der anderen Hand um das Hinterteil hochzuheben.

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Das Fazit: Mit guter Eingewöhnung und viel Vertrauen das Meerschweinchen zähmen

Meerschweinchen gehören zwar zu den beliebtesten Haustieren, sind jedoch keineswegs Kuscheltiere. Wer seine Schweine gerne streicheln oder hochheben möchte, braucht viel Geduld und Vertrauen. Mit einer längeren Eingewöhnungs- und anschließender Vertrauensphase können die Nager durchaus handzahm werden. Das ein oder andere Leckerchen kann bereits dabei helfen, das Meerschweinchen zu zähmen und an sich zu gewöhnen.

Bild von Alicia Rädler auf Pixabay

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Hajo Simons
Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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