Darf mein Hund auf das Sofa – für und wider

Ein Thema, welches immer wieder unter Hundebesitzern diskutiert wird: Darf der Hund aufs Sofa oder kommt das gar nicht infrage? Während es für den einen selbstverständlich ist, mit der Fellnase auf dem Sofa zu kuscheln, so erzieht der andere sein Tier so, dass es gar nicht erst aufs Sofa springt. Tierärzte und Hundetrainer raten weder zu noch ab, den Vierbeiner einen Platz auf dem Sofa zuzugestehen. Es ist also eine individuelle Entscheidung.

Warum liegen Hunde gern auf dem Sofa?

Fast jeder Hund liebt es, auf dem Sofa zu liegen. Die Couch ist gemütlich und er hat von diesem Platz aus alles unter Kontrolle. Meist teilen sich Mensch und Hund den Platz auf der Coach nicht einfach nur – hier wird gekuschelt und das Tier spürt die Liebe seines Herrchen oder Frauchen. Und umgekehrt ist das natürlich ebenso der Fall. Das Haustier, und besonders der Hund, zählt häufig als vollwertiges Familienmitglied. Dann stellt sich die Frage kaum, ob es mit aufs Sofa darf.

Hund auf dem Sofa – das spricht dafür

Ob gemütlich beim Fernsehen oder beim Lesen und Kaffee trinken: Es tut Mensch und Tier gut, wird nebenbei das Fell gestreichelt. Längst ist es erwiesen, dass Tiere der menschlichen Gesundheit guttun. Die Wärme und Liebe des Hundes und das weiche Fell bremsen Stress und führen automatisch zum Entschleunigen. Ein Hund gibt warm und vor allem eine größere Rasse ersetzt bei kalten Füssen schon mal die Wärmflasche. Fellnasen haben es gerne weich und bequem, das ist für sie der Hauptgrund, sich einen Platz auf der Couch zu erobern. Ausserdem sind Hunde soziale Wesen und möchten gerne in der Nähe von Frauchen und Herrchen sein, sie genießen es, wenn ihr Fell gekrault wird oder man ihnen sanft über den Kopf streicht.

Hund auf dem Sofa – das spricht dagegen

Auch wenn viel dafür spricht, seinem Vierbeiner einen Platz auf dem Sofa zuzugestehen, so gibt es doch auch gute Gründe, die gegen Hund auf dem Sofa sprechen:

  • Je nach Hunderasse muss man damit rechnen, dass das Sofa vollgesabbert wird. Von Leder lässt sich der Sabber relativ leicht wegwischen, bei Stoffsofas sieht es da schon anders aus.
  • Handelt es sich um ein teures Designersofa, muss unbedingt ein Sofaschutz verwendet werden, denn Hundekrallen sind nicht ohne. Kratzer oder gar Löcher sind beinahe vorprogrammiert.
  • Viele Hunderassen verlieren Haare. Die einen haben Wuschelfell, die anderen eher borstiges. Aber ganz gleich, ob Lang- oder Kurzhaarrasse, Tierhaare auf Kissen und Decke sind lästig. Wer dem Vierbeiner erlaubt, dass er sich auf dem Sofa gemütlich macht, muss öfter die Polster saugen und Heimtextilien waschen.
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Wenn man all diese Punkte gerne in Kauf nimmt, um mit seinem vierbeinigen Liebling zu kuscheln oder ihn einfach neben sich zu wissen, darf noch etwas nicht außer Acht gelassen werden:

Kommt Besuch, muss der Hund womöglich seinen Platz auf dem Sofa räumen. Er sollte also so erzogen werden, dass er durch die Erlaubnis, auf der Couch zu liegen, keine Dominanz zeigt und nicht beginnt, „sein“ Revier zu verteidigen. Hundehalter sollten der Fellnase von Anfang an klar machen, dass sie nur mit Erlaubnis aufs Sofa darf. Auch wenn man seinen Vierbeiner noch so liebt: Der Mensch ist der Chef und in der Familien-Hierarchie zuoberst. Das klingt vielleicht hart, aber sieht in der Natur nicht anders aus: Jedes Rudel hat eine Rangordnung und diese setzt Unterordnung und Gehorsam voraus. Es liegt also in der Natur des Hundes, einen „Rudelführer“ anzuerkennen, was der Verbundenheit zwischen Herrchen/ Frauchen und Fellnase nicht schadet.

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Hund soll nicht aufs Sofa – wie abgewöhnen?

Wer seinen Hund konsequent erzieht, wird kaum erleben, dass dieser einfach aufs Sofa springt und womöglich noch knurrt, wenn ihm jemand seinen Platz streitig macht. Ein Hund muss das Sofa sofort verlassen, wenn er anfängt, dieses zu verteidigen und im schlimmsten Falle sogar nach Menschen, die Platz nehmen möchten, schnappt. Hundetrainern sind solche Vorfälle nicht fremd.

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Möchte man einen Welpen von klein an beibringen, dass das Sofa für ihn tabu ist, ist das relativ einfach. Die kleine Fellnase wird, sobald sie das Möbelstück erklommen hat, mit einem bestimmten „Nein“ konsequent wieder auf den Boden gesetzt. Bei einem ausgewachsenen Vierbeiner hat der Mensch damit nicht immer Erfolg. Womöglich denkt der Hund, der bisher aufs Sofa durfte, es sei ein neues Spiel und springt erst recht wieder auf das Polster. Wie schnell sich ein Hund versteht, dass die Couch für ihn tabu ist, ist individuell unterschiedlich. Manch ein Vierbeiner kapiert es recht schnell und lässt sich mit ein paar Leckerli vertrösten. Andere sind erziehungsresistenter.

Dem  Tier sollte auf jeden Fall eine Alternative angeboten werden: Es gibt gemütliche Hundekörbe und Hundebetten, die, möchten Mensch und Hund beisammen sein, neben dem Sofa einen Platz finden können. Mit einem Hundekeks als Belohnung, wenn er versteht, wo sein Platz ist oder einer kleinen Leckerei im Körbchen sowie ausreichend Geduld sollte die Umgewöhnung klappen.

Und wenn alles nichts hilft? Dann gibt es Möglichkeiten, dem Vierbeiner das Sofa so ungemütlich wie möglich zu machen: Kissen und Decken wegräumen und stattdessen knisternde Folie oder raschelndes Papier auslegen, ist eine Variante, ihm den Sofaplatz zu vermiesen. Alternativ kann sein Platz mit Gegenständen belegt werden, bis er freiwillig sein gemütliches Hundebett bevorzugt.

Fazit: Streckt sich der Hund gerne auf dem kuscheligen Sofa aus und freut sich, wenn sein Mensch sich zu ihm setzt, oder beansprucht er das Sitzmöbel für sich allein und verteidigt es sogar? Ob das Tier aufs Sofa darf oder nicht, das ist eine individuelle Entscheidung der Hundebesitzer. Nach Jahren den Lieblingsplatz plötzlich nicht mehr zu erlauben, ist für eine Fellnase unverständlich. Ein Hund sollte deshalb von Anfang an ein eigenes Körbchen besitzen, in welches er sich zurückziehen kann, wenn auf dem Sofa kein Platz für ihn ist.

Siehe auch  Hund frisst eigenen Kot – was tun?

Bild von Pexels auf Pixabay

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Hajo Simons
Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater. Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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