Rauhaardackel: Steckbrief, Charakter & Haltung

Der Rauhaardackel gehört zu einer der drei gezüchteten Dachshunderassen in Deutschland. Schon seit dem Mittelalter werden diese Hunde gezüchtet und in der Jagd eingesetzt. Bis heute leben auch in Deutschland viele Rauhaardackel in Familien. Eine Hunderasse, die immer beliebter wird. Die Hunde haben einen intelligenten Charakter und sind zugleich gute Jäger. Aufgrund ihrer freundlichen und liebevollen Art finden sie mehr und mehr als Familienhund ihren Platz.

Rauhaardackel: Der Steckbrief

  • Ursprung: Deutschland
  • Größe: zwischen 20 cm und 26 cm
  • Gewicht: zwischen 3 kg und 9 kg
  • Lebenserwartung: bis zu 18 Jahre
  • Fell: verschiedene Farben und Muster
  • Charakter: freundlich, kinderlieb, aufmerksam, mutig, intelligent, willensstark
  • Verwendung: Jagdhund, Familienhund, Begleithund

Charakter des Rauhaardackels

Rauhaardackel sind nicht nur intelligent und aufmerksam, sondern bringen eine gewisse Sturheit mit. Schließlich gehören Dackel mit zu den Jagdhunden, die grundsätzlich ein gesundes Selbstbewusstsein mitbringen und auch als furchtlos bekannt sind. Die kleine Hunderasse schafft es, sich ganz tief in einen Hasenbau oder einen anderen Bau zu bewegen und dort zu jagen. Daher gehören schnelle Entscheidungen ebenfalls mit dazu, die der Rauhaardackel allein trifft. Hinzu kommt das selbstständige Agieren. Durch seinen starken Willen und seinen großen Mut scheint es, als wäre der Rauhaardackel eher eigensinnig. Es kommt immer wieder vor, dass er erst einmal Kommandos oder Entscheidungen seiner Halter infrage stellt, bevor er diese befolgt.

Trotz alledem bringt diese Hunderasse ihre ganz eigenen und individuellen Charme mit. Allein der altbekannte Dackelblick, den diese Hunderasse natürlich auch mitbringt, kann die Herzen von Hundeliebhaber bereits schmelzen lassen. Trotz alledem darf man nicht vergessen, dass es sich um einen aktiven Jagdhund handelt. Zwar lebt der Rauhaardackel heute in Familien und wird gerne auch als Begleithund eingesetzt, dennoch sollte man immer im Hinterkopf haben, zu welchem Zweck er gezüchtet wurde.

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Seinen Menschen gegenüber und seiner Bezugsperson ist diese Hunderasse treu und loyal. Ein Dackel lässt sich allerdings nicht alles gefallen. Sollten Kinder im Haus leben, ist es wichtig, dass auch diese freundlich und respektvoll mit dem Hund umgehen. Dies sollte bei jeder Hunderasse der Fall sein. Der Rauhaardackel ist zwar kinderlieb, jedoch kann er seine Familie auch in die Schranken wissen, wenn ihm etwas nicht passt. Fremden gegenüber ist der Rauhaardackel eher misstrauisch.

Haltung des Rauhaardackels

In der Haltung sollten Hundebesitzer wissen, dass sich der Rauhaardackel, auch wenn er eher zu den kleinen Hunderassen gehört, gerne im Freien befindet. Er liebt lange Spaziergänge und spannende Ausflüge. Wichtig ist, bereits ab dem Welpenalter mit einem konsequenten und intensivem Training zu beginnen, damit der Dackel nicht nur gehorsam wird, sondern auch der Jagdtrieb kontrolliert werden kann. Hunde mit Jagdtrieb lassen sich genauso gut trainieren wie Hunde ohne Jagdtrieb. Dabei darf man keineswegs vergessen, dass man einen Jagdtrieb nicht einfach wegtrainieren kann. Was mit Training möglich ist, ist den Jagdtrieb zu kontrollieren.

Es besteht somit die Möglichkeit in der Haltung eines Rauhaardackels auf Alternativen für die Jagd zu achten und sein Bedürfnis dadurch zu befriedigen. Suchspiele, lange Wanderungen, Zerrspiele, Apportierspiele, Wasserspiele, Schwimmen oder sogar Spiele mit der Reizangel (nur für erfahrene Hundehalter oder mit Anleitung) gehören zu den klassischen Beschäftigungsmöglichkeiten für einen Dackel.

Aufgrund seiner Größe ist es dem Rauhaardackel möglich in einer Stadtwohnung, aber auch in einem großen Haus mit Garten zu leben. Im Alltag ist es besonders wichtig, für Abwechslung zu sorgen und darauf zu achten, dass der Dackel ausreichend Beschäftigung in der Natur bekommt. Dabei ist es ihm völlig egal, ob er in einer Familie mit Kindern oder anderen Artgenossen lebt oder aber in einem Single-Haushalt.

Rauhaardackel: Rassetypische Krankheiten

In Hinblick auf die Gesundheit handelt es sich bei einem Rauhaardackel um einen robusten Vertreter. Allerdings gibt es eine Krankheit, die bei Dackeln besonders bekannt ist. Diese nennt sich Dackellähme. Aufgrund seines langen Rückens und der sehr kurzen Beine neigen Dackel dazu, einen Bandscheibenvorfall zu erleiden. Genetisch bedingt sind die Bandscheibenknorpel geschwächter, sodass es in dem Fall zu einer schnelleren Schädigung kommen kann. Es ist wichtig auch dafür eine gute Vorsorge zu treffen. In Rücksprache mit dem Züchter oder einem Tierarzt können regelmäßige Untersuchungen und vorzeitige Maßnahmen getroffen werden.

Neben der Dackellähme gibt es noch weitere Krankheiten, die rassetypisch sind und erbbedingt auftreten können. Dazu zählen weitere Gelenkerkrankungen, wie Arthrose oder Rheuma, aber auch Diabetes, Epilepsie oder Augenprobleme.

Fazit: Bewegungsfreudige Hunde mit viel Energie

Wer sich für einen Rauhaardackel entscheidet, sollte sich jederzeit vor Augen halten, dass es sich nicht um einen reinen Schoßhund handelt. Auch wenn diese Hunderasse zu den kleinen Vierbeinern gehören, brauchen sie trotz alledem viel Auslauf. Dackel sind besonders bewegungsfreudige und aktive Hunde, die gerne Unternehmungen vornehmen und beschäftigt werden wollen. Viele Züchter geben ihre Dackelwelpen nur an Jäger ab, da sie ursprünglich nur für die Jagd gezüchtet wurden. Mittlerweile leben Rauhaardackel aber auch in Familien und werden als Begleithund eingesetzt.

Foto: ©DoraZett/ stock adobe

Letzte Aktualisierung am 21.05.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API Der Preis ist möglicherweise inzwischen geändert worden und auf dieser Seite nicht mehr aktuell

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