Ein Leben ohne Hund ist sinnlos

Die Motivation, sich einen Hund anzuschaffen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

So fühlen sich zum Beispiel ältere Menschen einsam und suchen nach Gesellschaft. Sie genießen es regelrecht, wenn immer jemand da ist, der ihrer Aufmerksamkeit bedarf. Auch ist ein Hund ein Grund, nicht den ganzen Tag zuhause vor dem Fernseher zu sitzen, sondern zweimal täglich spazieren zu gehen. Studien haben ergeben, dass ältere Menschen, die sich um ein Haustier kümmern, zufriedener sind als ohne Haustier. Es ist sogar so, dass diese durchschnittlich länger leben. Es sollte allerdings auf die Wahl des Tieres geachtet werden.

Was müssen Senioren beachten?

Ein zu lebendiger und kräftiger Hund kann einen Senioren zu sehr fordern. Außerdem ist es schwer, einen starken Hund an der Leine zu führen. Für Senioren eignen sich daher sanfte und friedfertige Tiere wie zum Beispiel Dackel. Wenn es ein größerer Hund sein soll – ein Bernhardiner.

Natürlich sind Hunde auch eine Bereicherung für Familien. Einem Kind kann man eine besonders große Freude machen, wenn man ihm zu Weihnachten ein Haustier geschenkt. Wenn man dem Kind da noch die Verantwortung für das Tier überträgt, lernt es spielend Verantwortung zu übernehmen.

Hundeerziehung ist gar nicht so schwer, wie man glaubt. Man muss nur konsequent und deutlich in seiner Aussprache sein und dem Tier zu Anfang ständig zeigen, was es zu tun hat, wenn sie ein bestimmtes Wort sagen. Kleine Leckerbissen für den Hund dienen da als besonderer Anreiz. Informieren können Sie sich im Internet in dem einen oder anderen Hundeforum besorgen.

Hunde zusammen mit anderen Tieren halten?

Der Begriff der „Familie“ war in den vergangenen Jahrzehnten einer großen Wandlung unterworfen. Selten formierten sich Familien in den unterschiedlichsten Ausprägungen so häufig neu wie in der heutigen Zeit. Ehepaare trennen sich, regeln Fragen des Sorgerechts, verlieben sich neu und setzen sich in völlig neuer Zusammenstellung wieder zusammen.

Nicht selten werden bei einer Familienzusammenführung nicht nur Kinder in den gemeinsamen Haushalt eingebracht, sondern auch Haustiere. Ebenso wie bei den Kindern stellt sich die Frage: Passen die Haustiere denn zusammen?

Mit Kindern, vorausgesetzt sie haben ein gewisses Alter erreicht und die Kunst der Sprache erlernt, kann man dieses Thema vielleicht schon vorab ausdiskutieren, bei den Tieren muss das Problem anders gelöst werden. Hunde verfügen über einen Jagdinstinkt, und manch ein Kleintier, in derselben Wohnung gehalten, mag den Wolf im Hund wieder erwecken. Damit das Leben für das kleinere Tier nicht zur Hölle wird, sollte der Hund frühzeitig und schrittweise an seinen neuen Gefährten gewöhnt werden.

Bücher über  Hundeerziehung

Hundebücher über die Hundeerziehung können hier ausführlichere Praktiken beschreiben, die nicht nur der Hund, sondern auch sein Besitzer erlernen kann und sollte. Hunde sind Rudeltiere und leben in klaren hierarchischen Strukturen. Nicht selten kann auch ein anderer tierischer Mitbewohner dem Hund seine klaren Grenzen zeigen.

Manch eine Katze hat mit Hilfe ihrer Krallen und Reißzähne dem Hund schon mehr als deutlich gemacht, welchem Platz im familiären Gefüge sie sich selbst zugeordnet sieht und einen gutmütigen Hund seines angestrebten Platzes verwiesen. Auch in diesem Falle akzeptiert der Hund seine Rolle und kann mit etwas Trost in Form von einer Packung Hundekekse und gelegentlichem Spiel mit hochwertigem Hundespielzeug (z. B. aus Delrin) durchaus ein glückliches Leben in der neuen Familie führen.

Foto: Zinkevych_D via Envato

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